Fahndung Lotto-Mord: Die Zeugen wissen nichts!

Die Suche nach Frieda Hooses (†76) Mörder geht weiter. Foto: AZ-Archiv

NÜRNBERG Rückschlag für die Soko Frieda: Die jungen Männer, die mit einem Foto einer Überwachungskamera als Zeugen im Fall der getöteten Lottoladen-Besitzerin Frieda Hoose (†76) gesucht wurden (AZ berichtete), meldeten sich am Mittwochabend bei den Ermittlern.

 

„Die Schüler, 17 und 18 Jahre alt, waren auf dem Weg zu einem Ausflug und haben die U-Bahnstation Gustav-Adolf-Straße von der anderen Seite her betreten“, erklärt Polizeisprecher Peter Schnellinger. „Daher konnten sie uns keine brauchbaren Hinweise liefern“, bedauert er.

Frieda Hoose war am Morgen des Ostersamstags tot hinter dem Tresen ihres Lotto-Ladens in der Rothenburger Straße entdeckt worden. Der anonyme Anrufer, der den Vorfall von einer Telefonzelle am Weißen Turm meldete, wird weiter dringend gesucht! Zwar haben sich bereits weit über 11.000 Menschen den anonymen Anruf über die Gratis-Hotline 0800/ 7766310 angehört und rund 420 Hinweise hinterlassen. Doch eine heiße Spur ist noch immer nicht dabei.

Seiner Betroffenheit über den feigen Raubmord verleiht der benachbarte Sportverein SG Nürnberg/Fürth 1883 am Samstag Ausdruck: Um 12 Uhr findet ein Schweigemarsch vom Sportgelände (Regelsbacher Str. 56) zum Tatort in der Rothenburger Straße statt.

Die Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, beträgt 5000 Euro: 0911/ 2112-3333.

 

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