Ex-Trainer vor Liga-Auftakt Magath: Er schenkt das HSV-Spiel beim FC Bayern ab

Felix Magath - als Zuschauer beim Amateur-Derby zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern. Foto: sampics/augenklick

Nach der Pokalpleite beim FC Carl Zeiss Jena sieht Felix Magath auch für den Bundesliga-Start der HSV-Fußballer beim FC Bayern schwarz. Seine Kritik an den Hamburgern - und seine Hoffnung.

 

München, Hamburg - "Das Spiel ist abgehakt", sagte der frühere Nationalspieler des Hamburger SV bei einem gemeinsamen Termin der "Hamburger Morgenpost" und des Pay-TV-Senders Sky über die Partie am Freitag (20.30 Uhr, Liveticker auf az-muenchen.de) beim Meister. Und meinte damit: Keine Chance.

Trotz des neuerlichen Fehlstarts hält der 62-Jährige allerdings an seiner Prognose fest, dass die Hanseaten Elfte werden und diesmal mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Er bleibe dabei, sagte Magath: "Es wird besser als letzte Saison. Aber gut wird es dennoch nicht."

Kritik äußerte der derzeit bei keinem Verein unter Vertrag stehende Coach an der Einstellung der HSV-Profis. "Ich war der Meinung, dass nach Rafael van der Vaarts Weggang andere Spieler Verantwortung übernehmen würden. Aber da war keiner zu sehen, der auch nur den Ansatz zeigt", monierte er. Fragwürdig sei auch die Personalpolitik des Clubs.

Es sei ihm "ein Rätsel", warum man in Jonathan Tah (für angeblich zehn Millionen Euro zu Bayer Leverkusen) sein größtes Talent verkauft habe. Magath glaubt darüber hinaus, dass die vom HSV getätigten Verpflichtungen "von den Spielern nicht akzeptiert werden. Und sich dadurch keine Homogenität in der Mannschaft einstellt."

Felix Magath war von 1995 bis 1997 Trainer des HSV, zwischen 2004 und 2007 trainierte er den FC Bayern München.

 

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