Ex-Trainer im Löwenstüberl „Mölders? Mauersberger?“ - Das sagt Obergrantler Lorant

Werner Lorant (r.) im Gespräch mit Löwen-Geschäftsführer Noor Basha. Der Kulttrainer kritisiert die Transfers im Winter. Foto: sampics/Augenklick

„Das war sinnlos. Ist nix dabei rausgekommen“, grantelt der Obergrantler. Werner Lorant, Kulttrainer des TSV 1860, hatte genug gesehen. Dann verließ er das Löwenstüberl - und will am Samstag gegen Nürnberg in der Arena sein.

 

München -  „Ich habe es mir ein bisschen angehört, dann bin ich gegangen. Nur blabla“, sagte Lorant der AZ über die Veranstaltung vom Donnerstagabend im Löwenstüberl. Dorthin hatte Geschäftsführer Markus Rejek die Fans zum zweiten traditionellen Grantlerabend geladen.

Diesmal stellte sich neben Rejek und Sportchef Oliver Kreuzer auch der zweite Geschäftsführer Noor Basha.

Lorant habe sich im Stüberl nicht in den Vordergrund drängen wollen, jetzt grantelt er aber: „Von den wichtigen Dingen, wie man den Nichtabstieg schaffen will, haben sie wieder nix gesagt. Es sind schon 19 Spiele rum. Und wie viele Punkte? 14! Noch nicht mal ein Punkt pro Spiel.“ Einmal in Fahrt, legt der Chefgrantler nach: „Das Rumgekicke vor der Winterpause – das konnte sich doch keiner ansehen!“

Im Stüberl war neben der schier endlosen Stadiondiskussion auch die Transferbilanz Thema: Ein Fan habe Kreuzer für die Verpflichtung der fünf Neuzugänge gelobt – sie könnten sofort weiterhelfen. Lorant sieht’s anders: „Mölders? Mauersberger? Ich brauche keine Spieler, die nicht gespielt haben. Der Sukalo hat zwar gespielt, aber auch nicht so oft. Die müssen erstmal in die Gänge kommen“, urteilt der frühere Bundesliga-Coach über die drei routinierten Neu-Löwen.

Er erwarte von allen, die für seinen Herzensverein auflaufen, dass sie „keinen Schönwetterfußball spielen, sondern den Abstiegskampf annehmen. Punkt.“ Am Samstag gegen Nürnberg werde er in der Arena die Daumen drücken, denn es gehe schon um alles: „Es ist das entscheidende Spiel: Du musst gegen den Club gewinnen, sonst hast du ein Riesen-Problem!“

 

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