Ex-NBA-Star in Nordkorea Dennis Rodman besucht erneut Kim Jong Un

Schon zum zweiten Mal wird Dennis Rodman die Ehre zuteil, die Gastfreundschaft des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un zu genießen. Der Preis für dieses fragwürdige Privileg: Den Einsatz für einen gefangenen Landsmann hat Rodman aufgegeben.

 

Peking - Ob man das als Zeichen der Entspannung deuten kann? Basketball-Paradiesvogel Dennis Rodman (52) ist zum zweiten Mal in Nordkorea eingetroffen, wie "BBC News" berichtet. Allerdings scheint der Besuch bei seinem "Kumpel", Diktator Kim Jong-un, den im Mai großspurig angekündigten diplomatischen Charakter verloren zu haben, denn über den inhaftierten US-Amerikaner Kenneth Bae möchte Rodman nun nicht mehr sprechen. "Ich will nur meinen Freund, den Marschall Kim, treffen und da drüben eine Basketball-Liga starten", erzählte der Ex-Sportler Reportern bei einem Zwischenstopp in Peking. "Mir wurde nichts versprochen. Mein Besuch ist nur eine freundliche Geste."

Rodman, der das Land bereits im März, kurz vor Ausbruch der jüngsten Spannungen, auf einer "Basketball-Mission" besucht hatte, ist nach wie vor der einzige prominente Amerikaner, der Kim seit seiner Machtübernahme getroffen hat. Zuletzt wurde eine Einladung an US-Sonderbotschafter Robert King zurückgezogen, aber der wollte natürlich über Bae sprechen. Vielleicht bekommt Rodman dafür, dass er das Thema nicht anschneidet, ja ein paar Tipps, wie man mit lästigen Ex-Freundinnen umgeht...

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