Ex-Löwe tritt nach Steinhöfer: "Ich habe Wut im Bauch"

Markus Steinhöfer spielt seit Anfang Februar für den VfR Aalen. Foto: Rauchensteiner

Markus Steinhöfer und der TSV 1860 - diese Beziehung ist nicht mehr zu kitten. Der Ex-Löwe hat vor dem Duell seines VfR Aalen in München nachgetreten.

 

Aalen/München - „Ich habe Wut im Bauch, das treibt mich an. Nicht gegen die Mannschaft oder die Fans, sondern einzelne Personen“, erklärte der 29-Jährige der "BILD". Es dürfte nicht schwer sein nachzuvollziehen, gehen welche "einzelnen Personen" sich diese Wut richtet: gegen Ex-Trainer Markus von Ahlen und Sportchef Gerhard Poschner.

Rückblick: Während des 1:4 im Hinspiel beim FC Erzgebirge Aue soll Markus Steinhöfer auf der Ersatzbank gelacht haben, nachdem die Löwen ein Gegentor kassiert hatten. Ein Verhalten, dass von Ahlen und Poschner mit der Verbannung in die U21 bestraften.

„Das war eine Frechheit, was bei den Löwen mit mir gemacht wurde, so etwas habe ich in zehn Jahren als Profi nicht erlebt“, echauffierte sich Steinhöfer fünf Monate später. „Es hieß, dass die Tür nach oben offen stehen würde, doch das war lächerlich. Ich hatte keine faire Chance und weiß bis heute nicht, warum ich abgeschoben wurde.“

Tatsächlich hatte sich Steinhöfer im Gegensatz zum ebenfalls abgeschobenen Bobby Wood bereit erklärt, seine zweite Chance über den Umweg U21 zu suchen. Für die Truppe des heutigen Profi-Trainers Torsten Fröhling bestritt er im Herbst und Winter vier Regionalliga-Spiele und lieferte dabei ein Tor sowie zwei Vorlagen.

Dennoch wurde sein Vertrag mit 1860 Ende Januar aufgelöst, nachdem er auch in der Vorbereitung im Januar nicht wieder zu den Profis hinzugestoßen war. Es folgte der Wechsel zum VfR Aalen - und am Freitag die Rückkehr in die Allianz Arena zum Abstiegsgipfel gegen die Löwen.

 

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