Etikett "Menschenfleisch" Kundin macht gruseligen Fund bei Aldi

Diese Packung Fleisch ist am Montag in einer Aldi-Filiale in München gefunden worden. Foto: Sina Schuldt/dpa/AZ

In einer Aldi-Filiale in München hat ein Kunde in der Fleischtheke eine Packung mit dem Etikett "Menschenfleisch" entdeckt. Was steckt dahinter?

München - Am Montag machte ein Kunde in der Aldi-Filiale in der Hermann-Weinhauser-Straße in Berg am Laim eine schaurige Entdeckung an der Kühltheke: Eine Packung eingeschweißtes Menschenfleisch - das zumindest suggerierte das Etikett auf der Folie. Die vermeintliche Menschenfleisch-Packung landete sofort beim Verkaufspersonal und wurde aus dem Verkehr gezogen. Den Vorfall schilderte eine anonyme Quelle der AZ. Eine Sprecherin von Aldi Süd bestätigte nun den Vorfall.

Ob es sich bei der Umetikettierung um einen Scherz oder ein politisches Statement handelt, ist nicht ganz klar. Ein Bekennerschreiben gibt es nicht. Doch das Unternehmen hat bereits einen Verdacht: Es könnte sich um eine Aktion von veganen Aktivisten handeln, die über die Verkaufsplattform kreativisten.org Materialien wie die "Menschenfleisch"-Sticker anbieten.

Aldi Süd will keine rechtlichen Schritte einleiten

Bei dem Vorfall in der Münchner Aldi-Filiale handelt es sich laut der Unternehmenssprecherin um einen "bedauerlichen Einzelfall". In der betroffenen Regionalgesellschaft seien keine weiteren Produkte mit dem falschen Menschenfleisch-Etikett gefunden worden. Anzeige will Aldi Süd nicht erstatten. Aber: "Wir werden beobachten, ob weitere Produkte erneut mit falschen Etiketten beklebt werden und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einleiten."

 

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