Es gibt aber Ausreißer Messungen zeigen: Münchner Luft verbessert sich

, aktualisiert am 28.08.2019 - 07:13 Uhr
Die Luft in München verbessert sich etwas, das zeigen die aktuellen Messungen. Foto: Jan Woitas/dpa

Die Luft in München verbessert sich – allerdings nicht überall in der Stadt.

 

München - Die Zwischenwerte der städtischen NO2-Messungen für das erste Halbjahr 2019 liegen vor. "Münchens Luft verbessert sich kontinuierlich, die Werte sind wieder ein Stück besser", sagt Umweltreferentin Stephanie Jacobs.

An 32 Standorten liegen die NO2-Werte unterhalb des gesetzlichen Grenzwerts von 40 µg/m3. Insbesondere in den Wohngebieten ist die Luft gut.

An sechs Standorten liegt der Wert allerdings über 40 µg/m3. Es wird jedoch der für die Verhältnismäßigkeit von Fahrverboten relevante Schwellwert von 50 µg/m3 unterschritten. An vier Standorten sind im ersten Halbjahr Werte zwischen 50 µg/m3 und 60 µg/m3 gemessen worden: Tegernseer Landstraße 19, Chiemgaustraße 140, Paul-Heyse-Straße 8 und Humboldtstraße 13.

CSU erfreut über Zahlen

"Es ist erfreulich, dass sich unsere Anstrengungen nun auch wieder ein Stück in den verbesserten Messergebnissen niederschlagen. Dies ist Ansporn, mit der Umsetzung unserer Maßnahmen nicht nachzulassen, sondern sie mit Hochdruck weiterzuverfolgen. Dort, wo sich die Menschen dauerhaft aufhalten, ist die Luft in München heute schon gut. Ziel muss es jedoch sein, so bald als möglich die Grenzwerte flächendeckend und damit auch an den derzeit noch problematischen stark verkehrsbelasteten Straßenabschnitte einzuhalten", so Jacobs.

Die aktuellen Zahlen freuen vor allem die CSU. Stadtrat Sebastian Schall, umweltpolitischer Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion sagte: "Setzt sich der Trend so auch in den kommenden Monaten fort, sollte dementsprechend auch das Thema Fahrverbote vom Tisch sein."

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