Erstes TV-Interview nach ihrem Tod Peaches Geldof: So rührend trauert ihr Vater Bob noch immer

Kurz vor ihrem Tod: Peaches Geldof bei den Brit Awards im Februar 2014 Foto: Jon Furniss Photography/Invision/AP

Im ersten TV-Interview nach dem tragischen Tod seiner Tochter Peaches hat Rocklegende Bob Geldof über seine Gefühlswelt gesprochen. In der englischen Talkshow "Lorraine" gab er zu, dass sich alles immer noch sehr "roh" anfühlt.

 

London - Nach dem Tod seiner Tochter Peaches (1989 - 2014) im April hielt sich Rocklegende Bob Geldof (62, "Crazy") größtenteils aus der Öffentlichkeit heraus. In der englischen Talkshow "Lorraine" sprach er nun erstmals über seine Gefühle. Noch immer trauert er sehr: "Diese Dinge greifen dich ohne Vorwarnung an. Du könntest gerade mit jemanden reden, du könntest gerade die Straße entlang gehen... und ich muss immer noch sehr vorsichtig sein, da sich alles noch sehr roh anfühlt."

"Weißt du, ich laufe die Straße entlang und plötzlich kommt sie mir in den Sinn und ich knicke ein," gesteht Geldof der Talkshow-Moderatorin. Der berührende Auftritt ist das erste TV-Interview van Geldof nach dem vermutlichen Drogentod seiner Peaches. Am 7. April war sie leblos in ihrem Haus aufgefunden worden. Spätere Untersuchungen ergaben, dass sie kurz vor ihrem Tod Heroin genommen hatte.

Optionen, anders mit der Situation umzugehen gäbe es nicht: "Es ist unerträglich. Es ist sehr hart, [...] aber was kann man machen? Man versucht einfach weiterzumachen." Dabei helfe ihm auch seine Musik. Auf der Bühne zu stehen sei "komplett kathartisch. Es macht deinen Kopf frei." Zudem nutzte Geldof den Auftritt, um sich bei allen Menschen zu bedanken, die ihm und der Familie auch mit ihren Zuschriften zur Seite standen und Trost spendeten.

Peaches hinterließ ihren Mann Thomas Cohen mit zwei kleinen Kindern. Bob Geldof glaubt jedoch nicht daran, dass sich die Kleinen jemals an ihre Mutter erinnern können, was er auch für "gesund" hält: "Sie sind jung genug - und das zu sagen ist furchtbar - um emotionale Beziehungen jenseits der primären Beziehung zu ihrer Mutter aufbauen zu können. Ich weiß, dass das sehr kalt und empirisch klingt, aber ich hatte viel Zeit, darüber nachzudenken." Gleichzeitig seien Thomas und dessen Eltern Keith und Sue fantastisch zu den Kindern. Den beiden wird es also hoffentlich an nichts fehlen.

 

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