Erster Einbruch war 2011 Internationale Einbrecherbande geschnappt

Werkzeug und Beute: Eine international agierende Räuberbande ist für mehrere Einbrüche in Juweliergeschäfte verantwortlich. In München knackten zwei Einbrecher die Tür eines Schmuckladens mit einem Hydraulikspreizer. Foto: Polizei / az

Die Münchner Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten seit Juli letzten Jahres gegen eine internationale Einbrechergruppe. Vier Bandenmitglieder wurden bereits festgenommen.

 

München - Eine international tätige Einbrecherbande hatte sich vor allem auf professionelle Einbrüche, insbesondere in exklusive Juweliergeschäfte, spezialisiert. Die Bande schlug im Juli letzten Jahres auch in der Münchner Innenstadt zu: In den Morgenstunden hebelten zwei der Einbrecher mit einem Hydraulikspreizer die Hintertür eines Juweliergeschäfts aus und erbeuteten eine Reihe von hochwertigen Uhren. Der Einbruch dauerte nur 90 Sekunden.

Erste konkrete Spuren führten die Münchner Fahnder in die Schweiz. Gemeinsam mit ihren Schweizer Kollegen konnte die Polizei einen der Tatverdächtigen des Münchner Blitzeinbruchs identifizieren. 

Nach bisherigen Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass es sich um eine Bande handelt, die noch für weitere Einbruchsdiebstähle im Raum München, Basel, Zürich und Aachen verantwortlich ist. Zudem wurden weitere mutmaßliche Bandenmitglieder identifiziert. Die Taten lassen sich bis ins Jahr 2011 zurückverfolgen.

Die Ermittlungen ergaben: Die meisten der minutiös geplanten Taten haben die Kriminellen zentral von der Schweiz aus gesteuert. Bei ihren Beutezügen hatten die Tatverdächtigen insbesondere wertvolle Uhren, Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von über 200.000 Euro geraubt.

Nachdem die Beamten auf deutscher und schweizer Seite ausreichende Verdachtsmomente gegen die Verdächtigen gesammelt hatten, erfolgten Ende 2013 in Basel und Aachen die Festnahmen von drei Bandemitgliedern.

Aufgrund der Schweizer Ermittlungen konnte im Januar 2014 ein viertes mutmaßliches Bandenmitglied identifiziert werden. Im Rahmen von Wohnungsdurchsuchungen wurden professionelles Aufbruchswerkzeug, gefälschte Personaldokumente sowie einige Schmuckstücke, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aus weiteren Taten stammen dürften, sichergestellt.

Mit den Fotos, die Sie in der Bilderstrecke sehen können, will die Polizei Informationen zur Herkunft des Schmucks sammeln.

Zeugenaufruf:

Wer kann sachdienliche Angaben zur Herkunft der abgebildeten Schmuckstücke machen? Hinweise bitte an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 51, Tel.: 089/2910-0 oder der jede andere Polizeidienststelle.

 

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