Erst 13 und 14 Jahre alt "FUCK RKI"-Graffiti: Polizei erwischt jugendliche Sprayer

Zwei minderjährige Täter wurden von einem Zeugen erwischt, als sie eine Hauswand beschmierten. (Symbolbild) Foto: imago images / Torsten Becker

Trotz geltender Ausgangsbeschränkungen kommt es in München immer wieder zu Sachbeschädigungen durch Graffiti-Schmierereien. In diesem Fall sind zwei Jugendliche durch einen Zeugen ertappt worden.

 

Isarvorstadt - Seit knapp drei Wochen sind die Ausgangsbeschränkungen in Bayern gültig. Dennoch hat die Polizei in dieser Zeit schon mehrmals diverse Graffiti-Schmierereien in München zur Anzeige gebracht. Am vergangenen Dienstag wurden nun zwei minderjährige Sprayer auf frischer Tat ertappt.

Täter beschmieren Hauswand mit "FUCK RKI"

Ein Zeuge konnte gegen 15 Uhr einen 14-jährigen und einen 13-jährigen Münchner dabei beobachten, wie sie eine Hauswand mithilfe einer Schablone in der Frauenlobstraße mit dem Schriftzug "FUCK RKI" beschmierten. Der Zeuge informierte die Polizei, die umgehend mit drei Streifen anrückte und die beiden Tatverdächtigen im Rahmen einer Fahndung auf einem nahegelegenen Friedhof vorläufig festnehmen konnte. Wie die Polizei weiter mitteilte, führten beide Teenager ihre Tatwerkzeuge noch mit sich.

Im Rahmen weiterer Ermittlungen, die durch das Kommissariat 43 übernommen wurden, entdeckten die Beamten in der Maistraße eine weitere beschmierte Hausfassade.

Der 14-jährige Tatverdächtige und der 13-jährige schuldunfähige Mittäter wurde nach der Aufnahme und Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen an ihre Eltern übergeben. Für eine Befragung im Beisein der Eltern müssten die Jugendlichen erst noch vorgeladen werden, erklärte der Sprecher. Daher sei das Motiv unklar, auch ob die beiden konkret zur linken Szene gehören.

Laut Polizei liegt die Schadenshöhe im niedrigen vierstelligen Bereich.

Mehrere Graffiti-Fälle in München

Die auf "Denglisch" verfasste Kritik am Robert Koch-Institut, der Bundesbehörde für Infektionskrankheiten, sei in den letzten Tagen von Sprayern aus der linken Szene ein paar Mal aufgetaucht, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei am Mittwoch.

 

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