Eröffnung am Ostermontag Zamperl-Museum in Passau: Das Dackel-Denkmal

Klein-Seppi (l.) und Moni mit ihren Herrchen, den Machern des Dackelmuseums, Seppi Küblbeck (l.) und Oliver Storz. Foto: Mareen Maier

Der Dachshund bekommt ein eigenes Museum. Das erste weltweit eröffnet bald in Passau. Was es dort zu sehen gibt, was Zamperl und Herrchen erwartet und was das mit dem Louvre zu tun hat.

Passau - Riesige Dackel, klitzekleine Dackel, Dackel aus Gold, Wackeldackel, Dackel aus Holz und Dackel auf Postkarten: Über 4.000 Exponate haben Seppi Küblbeck und Oliver Storz zusammengetragen - alles Dackel. Sie sind sich sicher: Ihr Dackel-Museum in Passau wird zum Besuchermagneten. Es ist das erste seiner Art.

Bis zu 50.000 Besucher noch in diesem Jahr - damit rechnen Küblbeck und Storz. "Das wird uns überrollen. Im Museum ist Platz für 30 Personen. Es kann dann schon sein, dass es hier am Residenzplatz mal zugeht wie vor dem Pariser Louvre, wenn zum Beispiel die Touristen von Kreuzfahrtschiffen zu uns kommen", sagt Storz lachend.

Die beiden gelernten Floristen sind überzeugt, dass es weltweit unzählige Dackelfans gibt, die nur darauf gewartet haben, den Dackel in all seinen Facetten zu bewundern - egal ob als Porzellanfigur, Christbaumschmuck, Kuscheltier, Schnapsflasche oder Zahnstocherhalter. Zu den größten Fans des Dachshunds zählen Küblbeck und Storz selbst. Die beiden sind seit 25 Jahren Dackelbesitzer. "Der Dackel ist sehr lieb, anhänglich und schlau - aber auch ein Schlawiner! Er hat seinen eigenen Kopf und ein eigenes Wesen. Das darf man ihm auch nicht nehmen, das macht ihn so sympathisch", schwärmt Storz.

Jagd, Adel, Barock: Der Dackel war und ist immer dabei

Das Museum am Residenzplatz in der Passauer Altstadt ist den beiden eine Herzensangelegenheit - und das ist in den Räumen zu spüren. Nichts wurde dem Zufall überlassen.

17 Themen werden behandelt. Neben der Kulturgeschichte des Kulthundes geht es um die Bereiche "Der Dackel in der Jagd", "Der Dackel im Barock", "Der Dackel im Adel" oder "Der Dackel als Spielzeug".

Auch Pablo Picasso hat sich vom Dackel begeistern lassen. Im Museum hängt ein Kunstdruck mit seinen Dackelzeichnungen.

Was die beiden Museumsmacher besonders freut: Die heimische Gastronomie und der Einzelhandel unterstützen das Dackelmuseum mit kreativen Ideen. So gibt es seit ein paar Tagen bei einer Bäckerei am Residenzplatz die "Dackelbreze" zu kaufen. Bald wird ein Wirtshaus ein "Bayerisches Dackelfrühstück" und ein Italiener eine Dackel-Pizza mit Wienerwürstchen anbieten.

Die Exponate kommen aus aller Welt. Einen Großteil hat ein Belgier beigesteuert, der über die Sozialen Netzwerke auf das Museum aufmerksam wurde und seine komplette Dackelsammlung abgegeben hat.

Offiziell eröffnet wird das Museum am Ostermontag. Dackel erhalten stets freien Eintritt und Wasser frei Haus.

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