Eröffnung am Donnerstag Gastrokette "Eataly": Die neue Schlaraffia-Schranne

Am Donnerstag steht die große Eröffnung der neuen Schrannenhalle an. Klicken Sie sich durch die Bilder des Gourmetmarktes. Foto: Daniel von Loeper

Die italienische Gastro- und Lebensmittelkette „Eataly“ hat aus der Problem-Halle einen Gourmetmarkt gemacht. Am Donnerstag öffnet die Schrannenhalle dann ihre Pforten.

München - Für die Schrannenhalle heißt es jetzt: Aller guten Dinge sind vier. Am Donnerstag eröffnet die große Markthalle neben dem Viktualienmarkt – wieder einmal – mit neuem Konzept: Dieses Mal hat ein einziger Mieter, die italienische Lebensmittel- und Gastro-Kette „Eataly“ den Zuschlag erhalten.

Und die Italiener, die bereits in vielen Großstädten zwischen Turin, São Paulo, Yokohama und New York vertreten sind, haben die „Schranne“ in ein Pasta-Paradies verwandelt: tutto originale, versteht sich.

Die Pizza aus dem Holzofen machen eigens „importierte“ Neapolitaner, das Eis ein junger Mann aus Mailand, der sich freut, in München zu leben, weil seine Freundin Münchnerin ist. Sein Arbeitsplatz kann sich sehen lassen, denn die Schrannenhalle wirkt im Inneren endlich wie aus einem Guss – hell, lichtdurchflutet, unverbaut. Kein Vergleich zu früher.

Die Preise für die Köstlichkeiten aus bella Italia schwanken von günstig (Espresso 1,80, Capuccino 2,50, Pizza Margherita und Spaghetti Pomodora jeweils 7,50 Euro) bis ganz schön happig: Handgemachte Trüffelpasta zum Mitnehmen kostet zum Beispiel 52 Euro das Kilo. Trotzdem: Berührungsängste mit der neuen „Schranne“ sollten die Münchner nicht haben: Dafür ist’s hier viel zu lustig, zu laut, zu italienisch eben.

Die neuen Mieter von Eataly sind übrigens schon jetzt stolz auf ihre neue große Filiale im schönen Monaco di Baviera. Beim Presserundgang sagte ein Firmensprecher: „Das ist doch überhaupt nicht italienisch, dass man rechtzeitig zur Eröffnung fertig wird. Wir haben’s geschafft.“


 

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                                                                                                                                Foto: Daniel von Loeper

Vincenco Capuanao: „Ich war schon Weltmeister im Pizzamachen. Ohne mein eigenes Mehl mache ich keine Pizza, denn darauf kommt es an. Natürlich darf ein goldener Ofen und das Wissen nicht fehlen. Mir schmeckt immer noch die Büffelmozzarella am besten. Mein Vater und mein Großvater waren auch schon Pizzabäcker – für mich ist diese Arbeit absolute Leidenschaft.“

                                                                                                                                 Foto: Daniel von Loeper

Tiziano an seinem Standl „Venchi“: „Ich bin ganz aufgeregt, in der Schranne dabei zu sein. Für mich ist es mein erster Tag in München, und ich habe eine Freundin aus München – von daher passt es für mich ideal. Meine Empfehlung sind Haselnuss-Eis und das Cremino, eine Mischung aus Schokolade und Milcheis, am besten mit Schokokaviar.“

                                                                                                                                 Foto: Daniel von Loeper

Eliza an ihrem Pasta-Stand: „Ich komme direkt aus Mailand und kann nur sagen, dass italienische Pasta immer wieder wahnsinnig überraschend gut schmeckt. Man muss wissen, wie man es richtig macht. Hier sind Ravioli ganz fantastisch, doch man sollte alles probieren. Ich hoffe auf ganz viele Gäste in der Schrannenhalle.“

Umfrage: Daniel von Loeper

 

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