Ermittlung wegen Unterschlagung Sportwagen in München geliehen und in Schweden verkauft

Ein Bugatti Veyron. So einer wurde in München geliehen und nicht zurückgegeben. Foto: Bugatti

Ein Mann leiht sich einen Bugatti Veyron aus München und will ihn in Schweden verkaufen. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Unterschlagung.

 

München - Ein Finanzkaufmann (48) aus dem Münchner Süden ist Besitzer eines Autos der Superlative: Sein Bugatti Veyron hat 16 Zylinder, 1200 PS und schafft es in 2,5 Sekunden von Null auf 100 zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei 431 km/h. Die Rennsemmel des Münchners hat einen Wert von fast einer Million Euro.

Der Besitzer vermietete sein Auto auch. Es gibt Verleihfirmen, die sich auf derartige Luxusautos spezialisiert haben. Die Preise sind stolz: So bietet ein Unternehmen einen Bugatti Veyron im Internet für rund 15.000 Euro pro Tag an. Ab 50.000 gibt es das Geschoss für eine Woche zu mieten, der Preis für einen Monat liegt bei 150.000 Euro.

Bugatti-Sportwagen in Schwedener Autohaus gefunden

Doch der Münchner machte schlechte Erfahrungen mit dem Vermieten: Ein Rennwagenliebhaber (32) aus London gab den Bugatti nicht zurück. Ende Juni erstattete der Besitzer Anzeige.

Grenzüberschreitende Ermittlungen haben nun dazu geführt, dass der Bugatti in einem Autohaus in Schweden ausfindig gemacht und sichergestellt werden konnte. Die Polizei ermittelt wegen Unterschlagung.

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