Ermittler hoffen auf Hinweise Leiche auf A9 bei Allershausen: Polizei zeigt Bild vom Unfallort!

Dieses Bild vom Unfallort hat die Polizei am Donnerstag veröffentlicht. Foto: Polizeipräsidium Oberbayern Nord

Noch immer sucht die Polizei dringend nach Zeugen, nachdem auf der A9 bei Allershausen am Dienstagmorgen eine leblose Person auf dem Standstreifen gefunden wurde. Jetzt veröffentlichen die Ermittler ein Bild vom Unfallort.

 

Allershausen - Nach dem schweren Unfall auf der A9 bei Allershausen mit einem Toten steht die Polizei weiterhin vor einem Rätsel – die Ermittler suchen nach wie vor dringend nach Zeugen. Auch die Münchner Polizei hat sich in den Fall eingeschaltet und weist auf Twitter auf den Zeugenaufruf der Kollegen hin.

Unfall auf der A9: Viele Hinweise eingegangen

Am Donnerstag gab die Polizei weitere Details zum Unfall bekannt: Den Ermittlern zufolge hat sich der Unfall demnach zwischen 5.20 Uhr und 5.30 Uhr ereignet! Zudem hat die Polizei ein Bild vom Unfallort, mit dem Wagen des Verstorbenen, veröffentlicht.

Mittlerweile sind auch viele Zeugenhinweise eingegangen, denen die Ermittler nun nachgehen. Auf Grund der Aussagen gehen die Beamten davon aus, dass es noch weitere Autofahrer gab, die an der Unfallstelle anhielten, sich aber nicht bei der Polizei meldeten. Zudem soll es mehrere Lkw-Fahrer gegeben haben, die aufgrund des Unfalls ausweichen mussten. Auch sie werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

A9: Zeugen entdecken Leiche auf Standstreifen

Wie die Beamten des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bekannt gaben, hatten Zeugen am Dienstag, gegen 5.30 Uhr, eine leblose Person auf dem Standstreifen entdeckt. Nicht weit davon stand der Wagen des Toten mit eingeschalteter Warnblinkanlage. 

Nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung in München ist klar: Der 35-Jährige aus dem Landkreis Freising muss von einem vorbeikommenden Fahrzeug erfasst worden und dabei tödlich verletzt worden sein. Er starb an den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas. Von besagtem Fahrzeug fehlt bislang jede Spur. Auch warum der Mann auf der Autobahn aus seinem Wagen ausgestiegen war, ist völlig unklar.

Ermittler bitten weiterhin um Hinweise

Um herauszufinden, was genau passiert ist, bittet die Polizei, etwaige Zeugen, die in den frühen Morgenstunden kurz nach der Anschlussstelle Allershausen Beobachtungen gemacht haben, sich unter Tel. 08161/952-111 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Eine Vielzahl von Rettungskräften war im Einsatz, um den Unfall aufzunehmen. Für die Spurensicherung waren zwischenzeitlich drei von vier Fahrstreifen gesperrt. Durch den Unfall hatte sich in Richtung München schnell ein Stau entwickelt, um 7 Uhr standen die Fahrzeuge bereits auf rund zwölf Kilometern Länge.

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