Erfolg gegen Viktoria Köln Noten zum TSV 1860: Vier Zweier und drei Vierer für die Siegerlöwen

Der TSV 1860 gewinnt gegen Viktoria Köln mit 4:2. Foto: imago/Jan Huebner

Der TSV 1860 gewinnt gegen Viktoria Köln mit 4:2. So sah der AZ-Reporter die Leistung der Münchner. Die Löwen in der Einzelkritik.

 

München - Nach drei Niederlagen in Folge gewinnen die Löwen mit 4:2 gegen Viktoria Köln und verschaffen sich somit erstmal Luft im Abstiegskampf. Die Noten für die Sechzger.

MARCO HILLER, NOTE 3: Drittliga-Saisondebüt von Sechzigs "Pokal-Keeper" nach Bonmanns Verletzung. Lange ruhiger Arbeitstag, bevor er zwei, drei Paraden zeigen musste. Beim 1:2 noch dran, aber letztlich chancenlos.

HERBERT PAUL, NOTE 3: Bewies einmal mehr, dass er gegnerische Angreifer im Spielaufbau aussteigen lassen kann.

AARON BERZEL, NOTE 2: Nach Erdmanns Gelbsperre Webers Nebenmann. Defensiv meist souverän. Gekonnt: sein Pass auf Lex, der das 1:0 einleitete - und sein wuchtiger Kopfball zum 4:1.

Weber mit einigen Wacklern

FELIX WEBER, NOTE 4: Nach Gelb-Rot-Sperre zurück in der Startelf. Insgesamt mit einer ordentlichen Leistung, aber mit ein, zwei Wacklern und beim Anschlusstreffer nicht auf der Höhe.

LEON KLASSEN, NOTE 3: Erneut Linksverteidiger, weil Bierofka den angeschlagenen Steinhart auf die Bank setzte. Der Junglöwe biss sich rein und lieferte eine starke Vorstellung ab, ohne zu glänzen.

MARIUS WILLSCH, NOTE 3: Als Rechtsverteidiger bärenstark, nach Pauls Rückkehr wieder im rechten Mittelfeld - und prompt unauffälliger. Dennoch ordentlich, präzise Flanke auf Lex.

Rieder und Lex überzeugen

DANIEL WEIN, NOTE 3: Lief viel weg, trennte seine Gegenspieler oft vom Ball. Schwach: seine kaum existente Gegenwehr bei Kölns Abseitstreffer. Stark: seine Freistoßflankenvorlage für Berzel.

TIM RIEDER, NOTE 2: Gute Leistung als kampfstarker Abräumer mit großem Bewegungsradius. Und (nach seinem jüngsten Versprechen im AZ-Interview) sichtlich bemüht, öfter den Vorwärtsgang einzulegen.

STEFAN LEX, NOTE 2: Warum schenkte ihm Bierofka nach einer Denkpause und schwachen Leistungen das Vertrauen, möchte man fragen. Lex zahlte es mit einer lauf- und kampfstarken Leistung auf dem linken Flügel zurück. Mehr noch: Assistgeber für Mölders und Torschütze zum 2:0.

MARKUS ZIEREIS, NOTE 4: Hängende Spitze hinter Mölders. Unglücklicher Auftritt mit einer vergebenen Großchance, einigen Ballverlusten und unrentablen Laufwegen zu viel.

"Fußballgott" Mölders Mann des Spiels

SASCHA MÖLDERS, NOTE 2: Mann des Spiels. Wie in Rostock sehr präsent und torgefährlich. Doppeltorschütze, Saisontreffer Nummer vier und fünf. Auch am 2:0 beteiligt und als „Fußballgott“ gefeiert.

PRINCE OWUSU, NOTE 4: Kam nach knapp einer Stunde für den blassen Ziereis. Einige aussichtsreiche Dribblings? Jedes Mal vom Ball getrennt.

PHILLIPP STEINHART, OHNE NOTE: Kam zu spät für eine Bewertung.

BENJAMIN KINDSVATER, OHNE NOTE: Kam zu spät für eine Bewertung.

 

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