Er wollte einen Dachs-Burger Schweden: Mann randaliert mit Tierkadaver bei McDonald's

Das Restaurant wollte ihm den Dachs nicht zubereiten. Also schlug er damit auf dem Parkplatz um sich. Foto: dpa/az

Weil ihm McDonalds keinen Burger aus einem toten Dachs braten wollte, rastete ein Schwede völlig aus und begann, mit dem Kadaver auf Autos einzudreschen.

Mit dem Bobby Car durch den Drive-In oder einen "Big King" bei McDonalds bestellen – das sind wohl die Klassiker, wenn es um Streiche bei Fastfood-Ketten geht. Was sich jetzt aber ein Mann im schwedischen Falköping leistete, übertrifft alles.

Wie die schwedische Internetseite "Skövde Nyheter" berichtet, betrat ein Mann am vergangenen Wochenende das McDonald's-Restaurant in der Stadt Falköping. Mit dabei hatte er einen toten Dachs. Und genau diesen wollte er sich von den Mitarbeitern des Fastfood-Restaurants zubereiten lassen.

McDonald's-Pressesprecherin Marianne Ahlgren sagte gegenüber "Skövde Nyheter": "Das Personal reagierte sofort und bat den Mann, das Restaurant zu verlassen". Der Schwede folgte der Anweisung, verließ die Filiale, hielt sich aber weiter auf dem Parkplatz auf. Immer noch mit dabei: der tote Dachs.

"Haben auf unser Essen gewartet, als wir ihn einen toten Dachs schwingen sahen"

Der Mann begann, mit dem Tierkadaver auf dem Parkplatz zu randalieren. Henrik, ein Kunde der mit seiner Familie am Drive-In-Schalter wartete, erzählte "Skövede Nyheter": "Wir haben auf unser Essen gewartet, als wir ihn einen toten Dachs schwingen sahen". Der Mann packte den Dachs und schleuderte ihn gegen das Auto der Familie.

Immer wieder sammelte der Mann den Tierkadaver auf, um ihm anschließend gegen weitere Autos zu schlagen. Fleischstücke fielen aus dem Kadaver und verteilten sich auf dem Parkplatz. Als ein Passant versuchte, den Randalierer zu beruhigen, ließ dieser den Dachs auf einem Autodach zurück und drohte mit Faustschlägen.

Die Mitarbeiter des Fastfood-Restaurants hatten inzwischen die Polizei gerufen, die später die Identität des Mannes feststellen konnte: ein 50-Jähriger, der bereits wegen Körperverletzung auffällig geworden war. Abgesehen von Kratzspuren auf mehreren Autos und dem über den Parkplatz verteilten Fleisch des toten Tieres kam bei dem Ausraster niemand zu Schaden.

 

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