Er war wohl zu schnell Sturz in Kurve: Motorradfahrer stirbt auf der A95 bei München

Der Motorradfahrer überlebte den schweren Sturz nicht. (Symbolfoto) Foto: dpa

Am Donnerstagmorgen ist ein 24-jähriger Motorradfahrer auf der Autobahnabfahrt München-Kreuzhof tödlich verunglückt. Er war in einer Kurve gestürzt und gegen eine Laterne geprallt.

München – Der tödliche Unfall ereignete sich gegen 09.10 Uhr auf der A95. Der junge Mann britischer und deutscher Staatsangehörigkeit war mit seiner Honda vom Luise-Kiesselbach-Platz in Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs. Gleich an der ersten Ausfahrt verließ er die Autobahn an der Anschlussstelle München-Kreuzhof wieder. 

Auf der Abfahrtsrampe geriet er in einer langgezogenen Linkskurve zur Boschetsrieder Straße mit seinem Motorrad an den rechten Bordstein und kam dadurch zu Sturz. Anschließend schlitterten der Mann und sein Motorrad rund 120 Metern über die Fahrbahn. Der Motorradfahrer prallte schließlich an einen Laternenmast und blieb dort schwerstverletzt liegen. 

Wie die Polizei berichtet, waren Ersthelfer sehr schnell vor Ort und agierten vorbildlich. Während einer den Notruf absetzte, kümmerte sich ein anderer um die Absicherung der Unfallstelle und zwei weitere begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen und setzten diese bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Leider verstarb der junge Mann in Folge seiner schweren Verletzungen trotzdem um 10.35 Uhr in einer Münchner Klinik.

Für den eigentlichen Unfall gibt es bislang keine Zeugen, zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft München I deshalb ein unfallanalytisches Gutachten sowie ein technisches Gutachten über den Zustand des Motorrades in Auftrag gegeben. Nach bisherigem Ermittlungsstand kommt als Unfallursache deutlich überhöhte Geschwindigkeit in Frage. An der Unfallstelle sind 60 km/h erlaubt.

Sollten Zeugen den Unfall beobachtet haben, werden diese gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim unter 0881/640-302 in Verbindung zu setzen.

Hier ereignete sich der Unfall: