Er hatte Angst vor Gewalt Neuhausen: Betrunkener schießt mit Waffe ins Gras

Ein betrunkener Münchner storgte in Neuhausen mit seiner Schusswaffe für Unruhe. (Symbolbild) Foto: ERIK S. LESSER/dpa

Ein alkoholisierter Mann schießt am Steubenplatz mit einer Waffe ins Gras. Warum weiß er selbst nicht. Als die Polizei den 53-Jährigen festnimmt, gibt er an, Angst vor körperlichen Überfällen zu haben.

Neuhausen - In der Nacht zum Samstag wurde die Polizei wegen angeblicher Schüsse am Steubenplatz verständigt. Laut des Anrufers soll in der Nähe des Pavillons am Hirschgarteneingang eine Person mit einer Pistole auf den Boden geschossen haben. Vor Ort trafen die Zivilbeamten auf drei Personen, die alkoholisiert auf einer Parkbank saßen.

Als die Polizisten sich den Personen näherten, konnten sie feststellen, dass einer der Männer eine Pistole eingesteckt hatte. Der Mann wurde daraufhin überwältigt und vorläufig festgenommen. Die geladene und nicht gesicherte Waffe wurde ihm aus dem Hosenbund gezogen. Der Abzugshebel war gespannt.

Der zwischenzeitlich festgenommene 53-jährige Münchner gab zu, dass er im Sitzen in das Gras geschossen habe - begründen konnte er dies nicht. Er gab jedoch an, dass er die Waffe bei sich trug, um sich vor Gewalttaten zu schützen. Erst kürzlich sei er attackiert worden und habe seitdem Angst. Als die Polizei dies überprüfte, konnten jedoch keine Einträge gefunden werden. Die Polizei ermittelt nun wegen dem Verstoß gegen das Waffengesetz.

 

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