"Er hat nichts Unrechtes getan" Nach Bayern-Transfer: Schalke-Boss fordert fairen Umgang mit Alexander Nübel

Sportvorstand des FC Schalke 04: Jochen Schneider Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Alexander Nübel hat nach seinem Wechsel zum FC Bayern bei den Fans des FC Schalke einen schweren Stand. Nun erhält der Keeper Rückendeckung von Sportvorstand Jochen Schneider.

 

Gelsenkirchen - Schalkes Sportvorstand hat vor dem Rückrundenstart der Bundesliga am Freitagabend an die eigenen Fans für einen fairen Umgang mit Alexander Nübel appelliert.

"Alexander Nübel hat nichts Unrechtes getan. Er erfüllt den Vertrag, den er und der Verein abgeschlossen haben", erklärt der 49-Jährige gegenüber der "SportBild": "Er streikt oder klagt sich nicht aus dem Vertrag, alles ist legitim. Seinen Wechsel müssen wir akzeptieren und respektieren."

Schneider: Ohne Nübel wäre Schalke zweitklassig

Schneider erinnert nun an die Verdienste des Keepers im königsblauen Trikot, vor allem in der schwierigen vergangenen Spielzeit. "Darüber hinaus sollten alle Schalker nicht vergessen, welch überaus großen Anteil Alexander Nübel am Klassenerhalt in der vergangenen Saison hatte", meint Schneider: "Ohne Alexander Nübel würde Schalke diese Saison vielleicht in der 2. Liga spielen. Das sollten wir Schalker alle nicht vergessen."

Der FC Schalke hatte über Monate hinweg versucht, den im Sommer auslaufenden Vertrag des Keepers zu verlängern. Nübel entschied sich dagegen, Anfang Januar wurde schließlich der Wechsel zum FC Bayern verkündet. Der 23-Jährige verlor daraufhin die Kapitänsbinde und wurde teilweise von den eigenen Fans angefeindet. Bei den ersten beiden Rückrundenspielen wird sich der 23-Jährige aber keine Pfiffe gefallen lassen müssen: Nübel wird sowohl die Partie gegen Borussia Mönchengladbach als auch den Kracher gegen seinen zukünftigen Klub FC Bayern (25.01.) aufgrund einer Rotsperre verpassen.

 

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