Er bat sie, Musik leiser zu machen Münchner (48) von Jugendlichen in MVG-Bus verprügelt

Die Jugendlichen attackierten den 48-Jährigen im Bus. (Symbolbild) Foto: MVG

Ein 48-Jähriger ist im Februar in einem MVG-Bus von drei Jugendlichen attackiert worden. Dank der Videoaufzeichnung konnte die Polizei jetzt den mutmaßlichen Haupttäter festnehmen.

 

München - Die Münchner Polizei vermeldet einen Ermittlungserfolg eines brutalen Vorfalls, der sich bereits im Februar zugetragen hat. Damals war ein 48-Jähriger in einem Bus von drei Jugendlichen beleidigt und geschlagen worden.

Musik zu laut - keine Rücksicht? Jugendliche schlagen zu

Der Münchner war war am 20. Februar gegen 17 Uhr in dem Bus unterwegs. In diesem saßen auch drei ihm unbekannte Jugendliche, die Musik hörten. Als der 48-Jährige sie bat, die Musik leiser zu machen, eskalierte die Situation plötzlich. Der Mann wurde von einem der drei bespuckt und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Die Begleiter standen dabei.

Prügel im MVG-Bus

An der Heidemannstraße stieg die Gruppe aus. Der 48-Jährige erlitt Verletzungen am linken Auge, er musste von einem Rettungsdienst versorgt werden. Eine Zeugin hatte zwar umgehend die Polizei informiert, die sofort eingeleitete Fahndung blieb damals aber ohne Erfolg.

Auf die Spur des mutmaßlichen Haupttäters brachte die Ermittler nun aber die Videoaufzeichnung des Busses. Die Polizei konnte einen 16-Jährigen mit Wohnsitz in München ermitteln. Er wurde vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen.

Polizei sucht Begleiter

Zu seinen beiden Begleitern machte der junge Mann keine Angaben, die Ermittlungen des KI 25 hierzu dauern an. Die beiden noch Unbekannten werden wie folgt beschrieben:

Unbekannter Täter 1: ca. 20 Jahre, schlank, rote Hose
Unbekannter Täter 2: männlich, ca. 20 Jahre, kräftig, graue Jacke

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem zurückliegenden Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 25, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

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