EM 2012 "Mehr Fußball, weniger Sex" - Promis zur EM

"Fußball schauen - das ist die Vorstufe von Golfspielen": So sieht das Lisa Seitz, deren Mann Max Tidorf den Fußball erst spät für sich entdeckt hat. Foto: imago stock&people

Jetzt schauen (fast) alle die Übertragungen von der Europameisterschaft – selbstverständlich auch die Promis. Die AZ fragt einige nach Ihren Vorlieben – und bekommt unerwartete Antworten.

 

Ja, es steckt viel Fußball in dieser Zeitung. Geht halt nicht anders. In Zeiten der EM sind auch die Promis vom Fieber gepackt. In der AZ erzählen sie, wo und wie sie das Turnier verfolgen.

Schauspielerin Eva Habermann: „Ich werde mir diejenigen Spiele ansehen, die sich auch mein Freund Ludwig ansieht. Ich habe früher selbst Fußball gespielt, in der Schule. Ich hatte damals die Wahl zwischen Fußball, Folkore-Tanz und Trampolin – da lag Fußball mir am nächsten. Oft habe ich aber gekniffen mit dem Vorwand, dass ich meine Tage habe. Ich hatte Angst, mir blaue Flecken zu holen.“

Schauspielerin Katja Flint: "Ich gucke – wenn – nur die Endspiele. In der Regel ist es bei wichtigen Fußballspielen so, dass ich das Fenster gekippt habe. Sobald ich draußen Jubel höre, schalte ich den Fernseher ein und sehe das Tor in der Wiederholung."

Schauspieler Gedeon Burkhard: "Ich werde wegen meiner Freundin Annika die EM verfolgen. Sie ist der viel größere Fan als ich und kennt sich auch viel besser aus."

Holger Stromberg (Koch der Nationalmannschaft): "Ich werde die ganze Zeit bei der EM dabei sein und alle Spiele sehen, aber nur bis zur Halbzeit oder zur 70. Minute. Dann werde ich in der Kabine verschwinden und zwischen schmutziger Wäsche und Handtüchern Pasta kochen."

Schauspieler Götz Otto: "Ich verfolge das Turnier daheim. Ich habe mir extra einen neuen Fernseher zugelegt, endlich mit Flachbildschirm. Ich setze fest darauf, dass wir Europameister werden."

Schauspieler Max Tidof: "Ich tippe, dass Deutschland oder Spanien Europameister wird. Ich schaue mir erst seit etwa sechs Jahren Fußball-Spiele im Fernsehen an, davor hat mich dieser Sport kaum interessiert." Lisa Seitz, Tidofs Frau, lachend: "Ja, seitdem wir weniger Sex haben, schaut er mehr Fußball. Das ist die Vorstufe vor dem Golfspielen. Mich selbst interessiert Fußball wie ein Loch im Kopf. Max muss deshalb auch im Zimmer unserer Tochter Luzie gucken."

 

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