Elektrische Händetrockner in der Kritik Keimfrei Hände trocknen? So einfach ist's nicht!

Keine Keimübertragung durch Lufttrocknung? Ganz so hygienisch sind Händetrockner laut einer englischen Studie dann doch nicht. Foto: az

Auf öffentlichen Toiletten finden Klogänger immer häufiger elektronische Händetrockner anstatt Papiertücher vor. Angeblich sollen dadurch weniger Viren, Bakterien und Keime verbreitet werden. Das stimmt so nicht, sagt jetzt eine Studie aus England.

 

Nach dem Klogehen Händewaschen nicht vergessen – einer der elterlichen Ratschläge, die uns ein Leben lang begleiten. Seit Kindesbeinen schrubben wir uns nach jedem Gang zum stillen Örtchen brav und artig die Hände. Bloß weg mit den Toilettenkeimen. Soweit so gut.

Doch wenn's ums anschließende Händetrocknen geht, da scheiden sich die Geister. 

Wer heutzutage eine öffentliche Toilette besucht, stößt anstelle von Papierhandtüchern immer häufiger auf elektrische Händetrockner, die ähnlich wie ein Föhn arbeiten und mittels starkem Gebläse die Finger, Hände und gegebenenfalls Unterarme von Wasser befreien. Die Superbläser gelten als praktisch, hygienisch und umweltfreundlich, weil man dabei auf Einwegpapiertücher verzichten kann – die generieren schließlich jede Menge Recyclingmüll.

Wissenschaftler an der Westminster Universität in England wollen nun in einer Studie festgestellt haben, dass die Geräte in Sachen Hygiene gar nicht so unproblematisch sind, wie man vielleicht im ersten Moment annimmt.

Warum das so ist, sehen Sie im Video:

 

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