Eissporthalle am Olympiagelände 50 Jahre! Der Oldie im Park feiert

1970: Der Olympiasee ist geflutet, das Olympiagelände und der Vierzylinder sind am Werden. Die Eissporthalle ist längst fertig. Foto: Olympiapark München GmbH

Am 12. Februar genau wird die Eissporthalle am Olympiagelände ein halbes Jahrhundert alt – und hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

 

München - Sie steht zwar im Olympiapark, gehört auch ganz klar dazu – und doch unterscheidet sie sich von allen übrigen Sportstätten am Oberwiesenfeld: Sie war längst fertig (ebenso wie der Fernsehturm und das dazugehörige Restaurant), als Olympiastadion und Co. noch nicht mal angefangen waren – und am Flughafen Oberwiesenfeld noch Flugzeuge gestartet und gelandet sind. Jetzt feiert der Oldie im Park Jubiläum.

Am 12. Februar 1967 war der „vorolympische“ Bau nach zwei Jahren fertiggestellt (Architekt: Rolf Schütze). Eingeweiht wurde ganz stilecht – mit Eishockey: Die Oberliga-Mannschjaft des FC Bayern spielte gegen die Profis vom SC Rießersee.

Spitzensport freilich gab es auch ganz ohne Eis. So etwa im April 1969, als hier die Tischtennis-Weltmeisterschaft stattfand, im Juli 1970 beim zweitägigen EuroPop-Festival. Und natürlich zu den Olympischen Spielen 1972 in München, als hier die Box-Wettkämpfe stiegen mit dem legendären kubanischen Weltstar Teofilo Stevenson als Olympiasieger im Schwergewicht. Oder dem deutschen Olympiasieger im Mittelgewicht Dieter Kottysch.

Trotzdem – die Halle blieb natürlich stets die Heimstatt der Münchner Eishockey-Vereine: EHC 70 München (1970 – 1982), Hedos und Maddogs (1982 – 1994), Barons (1999 – 2002) und seither natürlich der EHC Red Bull München, der vergangenes Jahr am Oberwiesenfeld die Deutsche Meisterschaft feiern konnte.

Wie es mit und in der Halle weitergeht? Sollten Red Bull und der FC Bayern tatsächlich die neue Multifunktionshalle für Eishockey und Basketball hinter der Parkharfe verwirklichen, dürfte es jedoch aus sein mit Spitzen-Eishockey am Olympiasee – aber vielleicht käme dann der Breitensport wieder mehr zum Zuge.

Was bleibt sind in jedem Fall Erinnerungen. An das 3:3 der Deutschen gegen die Sowjetunion im April 1985 – nach 55 (!) Niederlagen in Serie.


So wird das Jubiläum gefeiert:

Kommenden Sonntag, 12. Februar, wird ab 10 Uhr gefeiert: Auf dem Programm - viel Spaß und Action.

So gilt an diesem Tag für alle Kufenfans ob im Eisstadion oder vor der Arena auf dem Eisplatzerl: Eislaufen nach Herzenslust bei freiem Eintritt. Außerdem wird der EHC Red Bull München mit seinem Event-Car vor Ort sein. Besucher können sich an einer Eishockey-Schussanlage probieren, ein Show-Training und ein Nachwuchsspiel des EHC München e.V. sind ebenfalls im Angebot. Nicht zu vergessen, die „Eishockey-Schnupperkurse“, die der ESC München e.V. bei seinem Training anbietet und die Eiskunstlauf-Show, die die Vereine ERC München und Münchner EV präsentieren.

Vier Mal am Tag (um 12, 13,14 und 15 Uhr) führt eine Backstage-Tour kostenlos durchs Stadion und in die Kabinen der Eisarena. Im Eingangsbereich des Olympia-Eisstadions zeigt zudem eine Fotoausstellung die bewegte Geschichte des Gebäudes.
Mit Musik begleitet Radio Arabella den Tag. Krönender Abschluss ist die Eisdisco ab 20 Uhr mit Glühwein!

 

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