Eis auf Bayerns Straßen Ein Toter und über 30 Verletzte bei Glätte-Unfällen

Glatteis auf Bayerns Straßen haben zu über 30 Verletzten und einem Todesfall geführt. Foto: az/fotolia

Ein Massenunfall mit einem Sattelzug und stürzende Fahrradfahrer: Glatte Straßen haben in den vergangenen Stunden in Bayern mindestens einen Menschen das Leben gekostet, mehrere Menschen wurden verletzt. Am Samstag strapazierten zahlreiche Staus die Nerven der Autofahrer.

 

München – Glatteis und überfrierende Nässe haben in Bayern zu Unfällen mit mindestens fünf Schwerverletzten und einem Toten geführt. Allein in der Oberpfalz zählte die Polizei in der Nacht auf Samstag gut 30 Unfälle mit mindestens sechs Verletzten.

In Niederbayern wurden mindestens fünf Menschen bei witterungsbedingten Unfällen verletzt. Auch in Schwaben war es glatt: Dort stürzten zwei Radfahrer unabhängig voneinander und verletzten sich schwer. Sie mussten ins Memminger Krankenhaus gebracht werden.

Tödlich verunglückt ist ein 79 Jahre alter Mann auf der Bundesstraße 14 bei Schnaittenbach in der Oberpfalz. Der Mann kam am Samstag aus bislang unbekannter Ursache kurz vor einer Ortschaft mit seinem Auto nach links von der Fahrbahn ab. Sein Wagen überschlug sich mehrfach und blieb dann im angrenzenden Wald liegen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

Ebenfalls am Samstag wurden bei einem Unfall auf der Autobahn 3 am Autobahnkreuz Biebelried bei Würzburg 19 Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Ein Sattelzug war in ein Stauende gefahren und hatte sieben Autos ineinandergeschoben. Der Fahrer des Sattelzuges blieb der Polizei zufolge unverletzt. Für die Bergungsarbeiten wurde die A 3 am Autobahnkreuz Biebelried in Fahrtrichtung Frankfurt komplett gesperrt. Hierbei kam es zu Staus.

So wie auch auf vielen anderen Straßen Bayerns am Samstag. Stockenden Verkehr gab es einem Sprecher des Verkehrslagedienstes zufolge auch auf den Autobahnen 7, 8, 9 und 99. Auf der Inntal-Autobahn staute sich der Verkehr zwischen Kufstein und Rosenheim. Auch am Grenztunnel Füssen brauchten die Autofahrer bei der Blockabfertigung Geduld. Im Laufe des Nachmittags entspannte sich die Lage wieder.

 

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