Einzelkritik zum TSV 1860 Noten: Vier Mal die Zwei für die Moral-Löwen

, aktualisiert am 20.10.2018 - 16:22 Uhr
Umkämpftes Duell: der TSV 1860 gegen Eintracht Braunschweig. Foto: sampics/Augenklick

Geschafft! Die Löwen entfernen sich durch das 2:0 gegen Eintracht Braunschweig von der Abstiegszone der Dritten Liga. Startelf-Comebacker Romuald Lacazette und Stefan Lex überzeugen. Die Einzelkritik zum TSV 1860.

München - Wirkungsvolle Wechsel von Daniel Bierofka: Sowohl Romuald Lacazette als auch Stefan Lex empfehlen sich beim 2:0 gegen Eintracht Braunschweig für weitere Startelf-Einsätze beim TSV 1860.

Verteidiger Simon Lorenz, der eigentlich auszufallen drohte, zeigt ebenfalls ein gutes Spiel. Dagegen hat Sturmtank Adriano Grimaldi gegen die Niedersachsen keinen guten Tag - die Löwen in der Einzelkritik:

MARCO HILLER, NOTE 3: Musste zu Beginn nicht eingreifen. Hatte Mühe, den ein oder anderen Rückpass schnell aus der Gefahrenzone zu befördern. Starke Parade gegen Hofmann.

HERBERT PAUL, NOTE 3: Aufmerksame Partie des Rechtsverteidigers. Hinten relativ stabil, in der Offensive immer wieder bemüht, anzuschieben.

Lorenz lässt sich von Faserriss nicht stoppen

DANIEL WEIN, NOTE 3: Ersetzte Weber als Kapitän und Innenverteidiger. Ordentliche Leistung des eigentlichen Abräumers.

SIMON LORENZ, NOTE 2: Faserriss im Adduktorenbereich? Kein Problem für den Leih-Löwen. Einsatzbereit und zweikampfstark wie gewohnt. Mehr noch: Warf sich gleich mehrfach im letzten Moment dazwischen.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 3: Der Standard-Spezialist konnte nach zwei verpassten Partien wieder auflaufen. Defensiv mit dem ein oder anderen Wackler vorne mit einigen gefährlichen Ecke.

ROMUALD LACAZETTE, NOTE 2: Der Kampf-Löwe in der Zentrale. Bierofka hält große Stücke auf ihn, heute verschaffte er Lacazette zum Drittliga-Debüt in der laufenden Saison. Bissig, nicht nur beim Führungstreffer mit Übersicht - darf wiederkommen.

QUIRIN MOLL, NOTE 3: Der Ex-Braunschweiger zählte zu Beginn zu den blassesten Löwen. Kämpfte sich besser in die Partie, aber hat auch schon überzeugendere Leistungen im 1860-Trikot geliefert.

Lex wirkt befreit

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 3: Anfangs nicht so schwach wie bei seinem Debüt, als er früh durch Karger ersetzt wurde. Aber auch nicht so gut im Spiel, wie es sich Bierofka wohl wünschen würde. Dann kam sein Moment: Abstauber zum 1:0.

STEFAN LEX, NOTE 2: Der Torschütze von Buchbach durfte anstelle von Marius Willsch anfangen. Anfangs fehlte die Durchschlagskraft, aber die Überzeugung kehrt sichtlich zurück beim Ex-Bundesligaspieler. Beherzte Leistung, starkes Zuspiel auf Karger vor der Pause, am 1:0 beteiligt.

ADRIANO GRIMALDI, NOTE 4: Sechzigs Sturmführer rieb sich auf an vorderster Front, blieb aber weitgehend ohne Wirkung. Musste vorzeitig runter.

NICO KARGER, NOTE 4: Ein Spiel, dem er den Stempel hätte aufdrücken können. Sehr gut im Spiel, mit gleich drei, vier guten Chancen - nur vergab Karger jede einzelne, die beste davon kläglich.

Zucker-Pass von Mölders

SASCHA MÖLDERS, NOTE 2: Der Routinier ersetzt Grimaldi nach gut einer Stunde und bediente direkt Karger mit einem Zucker-Pass. Assistgeber zum 2:0.

MARIUS WILLSCH: Kam zu spät für eine Bewertung.

BENJAMIN KINDSVATER: Kam zu spät für eine Bewertung.

Lesen Sie hier: Löwenstüberl-Wirtin Christl im großen Abschieds-Interview

 

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