Einzelkritik zum TSV 1860 Noten: Eine Fünf und sieben Mal die Vier für die Löwen

, aktualisiert am 15.09.2018 - 16:48 Uhr
In der Dritten Liga angekommen: die Spieler des TSV 1860. Foto: sampics/Augenklick

Nichts war es mit dem nächsten Sieg für den TSV 1860: In Rostock bekommen nur Keeper Marco Hiller und ein Torschütze die Zwei. Für einen Sechzig-Kollegen gibt es gar nur die Fünf. Die Löwen in der Einzelkritik.

 

München/Rostock - Sechzig tut sich schwer bei Hansa Rostock. Sechzig beweist zumindest Moral in der zweiten Halbzeit.

Beim 2:2 an der Ostsee überzeugen aber nur Torwart Marco Hiller und Vorbereiter sowie Elfmeter-Torschütze Philipp Steinhart. Nico Karger kann keine Akzente setzen, die Abwehr wackelt ein ums andere Mal. Und ein Löwe fällt deutlich ab. Die Noten für die Sechzger: 

MARCO HILLER, NOTE 2: Viel Arbeit bei seinem Drittliga-Debüt in Sechzigs Startelf. Etwas schläfrig bei Webers zu kurzem Rückpass, danach gut aufgepasst bei Ausflug Nummer zwei. Chancenlos bei den Gegentoren, Top-Paraden gegen Biankadi und Breier.

Felix Weber oft weit weg

HERBERT PAUL, NOTE 4: Anfangs mit viel Selbstvertrauen, wenngleich nicht fehlerlos. Mit seinen Haarlöckchen beteiligt an der Führung, nach der Pause ließ er Torschütze Breier nicht nur beim 1:2 aus den Augen.

FELIX WEBER, NOTE 4: Rückpass-Patzer auf Hiller. Bei den Gegentreffern zwar nicht unmittelbar beteiligt, aber auch nicht am richtigen Ort und zu oft zu weit weg von Rostocks Angreifern.

SIMON LORENZ, NOTE 4: Überwiegend solide, aber: Etwas derangiert bei einem hohen Ball vors 1860-Tor, beim Ausgleich zweiter Sieger im Zweikampf.

PHILLIPP STEINHART, NOTE 2: Torschütze und Vorlagengeber: Erneut Standard-Vorbereiter, in der Schlussphase den Elfmeter cool verwandelt. Defensiv nicht ganz sattelfest, aber bei zwei Scorerpunkten wird’s Bierofka verschmerzen.

DANIEL WEIN, NOTE 4: Konnte nach ausgestandenen Sprunggelenksproblemen auflaufen und räumte phasenweise gut ab. Nach der Pause und mit zunehmendem Spielverlauf nicht mehr so präsent.

Marius Willsch unsichbarster Löwe

QUIRIN MOLL, NOTE 3: Im ersten Durchgang brauchte er etwas Zeit, um das Zepter in die Hand zu nehmen, was zunehmend gelang. Gefälliger Ballverteiler.

ALESSANDRO ABRUSCIA, NOTE 4: Zwei, drei spielstarke Aktionen, aber vor dem Tor fehlte die Präzision für eine höhere Führung, etwa bei einem laschen Querpass auf Karger. Nicht zu Unrecht früher Feierabend.

MARIUS WILLSCH, NOTE 5: Unsichtbarster Löwe. Nicht so auffällig wie im letzten Heimspiel gegen Cottbus, vielmehr in seinem neongrünen Trikot auffällig blass. Chance zum 2:0 vergeben, 20 Minuten vor Schluss vom Feld.

ADRIANO GRIMALDI, NOTE 3: Von Bierofka vor dem Spiel als unbezahlbar bezeichnet. Erneut Unruheherd, aber mehrfach mit Pech im Abschluss. Elfmeter-Assist, danach verletzt runter.

NICO KARGER, NOTE 4: Vor der Pause gut im Zusammenspiel mit Grimaldi, aber nahm sich zu viele Auszeiten.

Efkan Bekiroglu blieb blass

EFKAN BEKIROGLU, NOTE 4: Ersetzte Abruscia positionsgetreu und blieb ebenfalls blass.

BENJAMIN KNDSVATER UND STEFAN LEX kamen zu spät für eine Bewertung.

 

1 Kommentar

Kommentieren

  1. Ihr Pseudonym sowie weitere Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading