Einzelkritik zum TSV 1860 Löwen in Noten: Eine Zwei und zwei Fünfer gegen Lautern

, aktualisiert am 23.12.2018 - 15:09 Uhr
Die Löwen gewinnen zum Jahresabschluss gegen Kaiserslautern. Foto: imago/Eibner

Fröhliche Weihnachten, Löwen: Der TSV 1860 hat beim Sieg im Traditionsduell gegen Lautern für einen versöhnlichen Abschluss vor der Winterpause gesorgt. Trotz Überzahl war es aber eine enge Kiste.

 

München - Spielmacher Quirin Moll war es schließlich, der den Giesingern beim 2:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern den so wichtigen vorweihnachtlichen Dreier bescherte. Trainer Daniel Bierofka bewies zudem ein gutes Händchen. Die Einzelkritik der Sechzger...

MARCO HILLER NOTE 4: Unaufgeregte Anfangsphase. Beim Pfostenschuss von Sternberg zu langsam unten, beim 1:1 etwas unglücklich vor die Beine von Torschütze Thiele geklärt.

AARON BERZEL NOTE 3: Einsatz und Kampfbereitschaft stimmten bei Sechzigs Abwehr-Typen Berzel. Schwacher Schuss aus der zweiten, dritten Reihe in die Wolken.

DANIEL WEIN NOTE 4: Kein vorweihnachtlicher Glüh-Wein, sondern ein blasser. Schwacher Freistoß aus gefährlicher Position - auch in die Wolken. Zur Pause verletzt runter.

SIMON LORENZ NOTE 3: Verrichtete einen unaufgeregten Job. Wichtige Rettungstat unmittelbar nach Lauterns Ausgleich.

ERIC WEEGER NOTE 3: Solide Partie. Überzeugte in einigen kleinen Momenten durch Kampfgeist und Ballbehandlung.

QUIRIN MOLL NOTE 2: Anfangs gute Körpersprache und mehr Löwen-Leader als zuletzt. Scheiterte mit einer ersten Schusschance. Lief bei Lauterns Konter aber nicht selten nur hinterher. Alles egal, denn: sein Flugkopfball bescherte den Löwen den so wichtigen Sieg. Sechzigs Christkindl.

EFKAN BEKIROGLU NOTE 3: Der Kreativ-Löwe stand erstmals seit dem 2:3 beim KSC wieder in der Startelf. Hatte seine auffällig orangenen Fußballschuhe auffällig oft und mit unterschiedlichem Ertrag am Ball  und bescherte sich und alle Sechzger mit seinem Volley-Treffer aus gut 20 Metern das so wichtige 1:0.

Mölders und Karger fallen ab

PHILLIPP STEINHART NOTE 3: Nach Gelbsperre zurück. Musste sich erst warmschießen, was seine Standards anbelangt. Defensiv stabil, in der Offensive fehlte seinen Szenen öfter die Präzision.

STEFAN LEX NOTE 4: Neben Bekiroglu sichtlich spielstärkster Löwe, aber insgesamt zu wenige Aktionen. Rauschte kurz vor der Pause knapp an einem langen Diagonalball vorbei.

SASCHA MÖLDERS NOTE 5: Hing zu Beginn völlig in der Luft und verlor viele Kopfballduelle. Auch in Überzahl nie der Wandspieler oder Malocher, den 1860 gebraucht hätte.

NICO KARGER NOTE 5: Hatte durchaus seine Aktionen, aber auch mehrfach das falsche Timing. Und einmal mehr das leidige Problem des letzten  (verpatzten) Balles.

ROMUALD LACAZETTE: NOTE 4 Kam für Wein und sollte Überzahl-Schwung bringen. Er offenbarte aber hauptsächlich seine fehlende Spielpraxis.

ADRIANO GRIMALDI UND FELIX WEBER: Kamen zu spät für eine Bewertung.

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Für die AZ im Grünwalder Stadion: Matthias Eicher, Patrick Mayer

Zum Lachen: Weihnachtsfeier? Weihnachts-Dreier!

Zum Weinen: Ausgleich und Zitter-Phase trotz Überzahl.

Mein Held: Quirin Moll, weiß-blaues Christkindl.

Ja, mei: Frohes Fest - und willkommene Auszeit.

 

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