Einzelgespräche mit Löwen-Spielern Wer geht, wer bleibt? Runjaic hofft auf Adlung

, aktualisiert am 17.06.2016 - 17:01 Uhr
Daniel Adlung ist eins der GEsichter der Löwen - mit ihm würde Runjaic gerne planen. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Topmotiviert startet Kosta Runjaic in die Kaderplanung. Offenbar soll sich der neue Trainer die wichtigen Spieler einzeln zur Brust nehmen, um mit ihnen ihre Zukunft zu besprechen. Publikumsliebling Daniel Adlung soll bleiben. Droht der Abgang von Kapitän Schindler?

 

München – Löwen-Coach Kosta Runjaic hat sich einem Medienbericht zufolge vorgenommen, die Leistungsträger der Löwen in persönlichen Einzelgesprächen in die Kaderplanung für die neue Saison mit einzubeziehen. Mehrere Treffen sollen laut "Bild" bereits stattgefunden haben.

Wichtig sei Runjaic vor allem, dass Mittelfeldabräumer und Identifikationsfigur Daniel Adlung den Löwen erhalten bleibt. "Das Gespräch mit Daniel war sehr positiv", wird Runjaic zitiert. Noch sei aber nicht fix, dass der 28-Jährige in der kommenden Spielzeit das blaue Dress tragen wird.

Was wird aus Kagelmacher, Schindler, Wittek?

Schwieriger sei es bei Gary Kagelmacher (28). Auch ihn will Runjaic nach Möglichkeit halten, doch der Abwehrmann aus Uruguay soll angedeutet haben, dass er sich einen anderen Arbeitgeber suchen will.Nach AZ-Informationen mangelt es nicht an Interessenten für den Rechtsverteidiger.

Ebenso ungewiss soll die Zukunft von Christopher Schindler (26) und Youngster Maxi Wittek (20) sein. Beide haben wohl bereits Angebote von anderen Vereinen bekommen. Während Wittek schon öfter verlauten ließ, dass er gerne irgendwann in der Bundesliga spielen würde, droht bei Schindler der Verlust des Spielführers und der größten Identifikationsfigur, die Sechzig nach dem Karriereende von Daniel Bierofka und Benny Lauth sowie dem Abgang von Kult-Keeper Gabor Kiraly noch hat.

Huddersfield will 1860-Kapitän Schindler

Die "Bild" schreibt, hat der Englische Zweitligist Huddersfield Town Interesse an Schindler, der seinen Vertrag erst im vergangenen Sommer bis Sommer 2019 verlängerte. Rein sportlich wäre der Schritt ins Unterhaus auf der Insel kein großer Aufstieg, aufgrund der neuen Verteilung der TV-Gelder könnte Schindler allerdings deutlich mehr verdienen als bei den Sechzgern.

Keine Rolle in Runjaics Konzept soll dagegen Michael Liendl spielen. Bereits gestern hieß es, dass der 30-Jährige bereits das Signal bekommen haben soll, dass er trotz Vertrag bis 2017 die Erlaubnis habe, sich neu zu orientieren. Liendls Berater hatte gegenüber der "SportBild" mit Unverständnis auf diese Nachricht reagiert und auf die guten Dienste verwiesen, die der Routinier den Löwen in der letzten Saison erwies.

 

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