Einige solidarisieren sich Xavier Naidoo: So reagieren Til Schweiger und Co. auf den Eklat

Promis wie Til Schweiger (r.) reagieren in den sozialen Netzwerken auf das Skandalvideo von Sänger Xavier Naidoo. Foto: AZ-Montage/dpa

Auf sein Skandalvideo folgt der Rauswurf bei DSDS. Xavier Naidoo meldet sich per Management-Statement zu Wort – und einige Promis wie Til Schweiger zeigen ihre Solidarität.

 

Es ist die nächste Strophe im Fall des Skandalvideos von Xavier Naidoo. Nach den Rassismusvorwürfen gegen den Sänger folgte der Rauswurf aus der Jury von "Deutschland sucht den Superstar" bei RTL. Xavier Naidoo veröffentlichte unterdessen ein Statement auf seiner eigenen Website – und natürlich auch in den sozialen Medien. Und darauf reagiert nun die Promi-Welt.

"Ich setze mich seit Jahren aus tiefster Überzeugung gegen Ausgrenzung und Rassenhass ein. Liebe und Respekt sind der einzige Weg für ein gesellschaftliches Miteinander", schreibt Naidoo. "Auch meine Familie kam als Gast nach Deutschland und hat sich natürlich an Recht und Moralvorstellungen des Gastgebers gehalten. Diese Selbstverständlichkeit sollte für alle gelten - auch wenn nur ein sehr kleiner Teil dies missverstanden hat."

Til Schweiger schreibt unter Naidoos Post "100%", fügt noch einen Bizeps-Emoji hinzu und stellt sich mit diesem Post klar hinter Xavier Naidoo. Auch sein Schauspielkollege Tom Beck unterstützt den hart in die Kritik geratenen Sänger mit den Worten "One love". Auch weitere Personen des öffentlichen Lebens befürworten Naidoos Statement. Die Reaktionen reichen von mehreren Herzchen (Dominic Harrison, Fitness-Coach) bis zu einer klaren Ansage, dass "Xavier Naidoo alles andere als rassistisch" sei (Iveta Mukuchyan, Sängerin, Voice of Germany).

"Krankes Hirn": Herbe Kritik von Oliver Kalkofe 

Auf der anderen Seite positionieren sich prominente Kritiker. Der Komiker Oliver Kalkofe: "So nehmen Tragödien ihren Lauf. Schaut euch das Schauspiel an das eine Karriere beenden kann. Weit & breit ist hier kein Mann der dieses kranke Hirn noch retten kann. Da muss ich harte Worte wählen, denn keiner darf uns mit so einer Scheiße quälen. Du bist verloren!"

Auch Visa Vie (Hip-Hop-Moderatorin) äußerte sich bei Instagram zum Thema. Naidoos neueste Aussagen seien traurig, beschämend, gefährlich und explosiv. Zwar glaube sie, dass der Sänger "kein plumper Nazi oder Rassist" sei, sich ideologisch aber eindeutig verlaufen habe. "Er müsste besser wissen, dass solche Aussagen nichts als Angst, Ausgrenzung und Hass schüren."

Wie die Geschichte weitergeht bleibt offen. In diesem Jahr hat der Mannheimer Sänger noch eine Tournee geplant. Der Name seiner Tour lautet "Hin und weg". Erinnert ein bisschen an sein Engagement bei DSDS.

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