"Eine schmerzhafte Lücke" Trauer am Glockenbach: Alexander Miklosy ist tot

Seit mehr als 30 Jahren lebte Alexander Miklosy in der Isarvorstadt und engagierte sich für alle Belange "seines" Stadtviertels. Foto: privat

Er galt als der "Bürgermeister der Isarvorstadt": Der Stadtteilpolitiker und Schwulen-Aktivist Alexander Miklosy ist am Mittwoch einem Krebsleiden erlegen.

Isarvorstadt - Er wollte 2020 eigentlich noch einmal antreten. Er hatte sich gut gefühlt, die Chemo hatte ordentlich angeschlagen.

Doch am Mittwoch ist Alexander Miklosy überraschend einem Krebsleiden erlegen. Miklosy (Rosa Liste) war 16 Jahre lang Chef des Bezirksausschusses Isarvorstadt-Ludwigsvorstadt.

Miklosys "Tod reißt eine schmerzhafte Lücke"

In dieser Zeit hat er die Geschicke des Viertels maßgeblich mitgestaltet. Als Schwulen-Aktivist hat er sich zudem sehr für die Gleichberechtigung von Homosexuellen eingesetzt. Mit seiner ausgleichenden Art habe Miklosy es stets verstanden, politische und ideologische Gräben zuzuschütten, sagt Stadtrat Thomas Niederbühl (Rosa Liste). "Sein Tod reißt eine schmerzhafte Lücke." 

Alexander Miklosy wäre nächstes Jahr 70 Jahre alt geworden.

 

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