Eine Nacht spurlos verschwunden Britin (63) am Münchner Flughafen verloren - kurioses Happy-End

Ein weitläufiges Areal: Von einer britischen Touristin verliert sich am Münchner Flughafen einen Tag lang jede Spur. Foto: Flughafen München GmbH

Die Frau war offensichtlich ziemlich verwirrt. Mit einer Reisegruppe landete die Touristin aus England am Flughafen München - doch ging direkt nach der Ankunft verloren. Erst einen Tag später taucht sie wieder auf.

 

München - Sie war auf dem Weg nach Tirol, doch direkt nach der Landung am Münchner Flughafen verlor sich die Spur der britischen Touristin. Die Dame blieb einen Tag spurlos verschwunden. Gefunden wurde sie überhaupt erst durch einen Zufall.

Die 63-Jährige verschwand zunächt einmal, ohne dass es jemandem auffiel. Weder dem Reiseleiter, noch ihren Mitreisenden, die eine Tour nach Österreich gebucht hatten. Die Dame muss irgendwo zwischen Gepäckausgabe und Reisebus verloren gegangen sein. Die Reisegruppe machte sich einfach ohne sie auf den Weg nach Tirol.

Erst im Hotel fiel auf, dass die Frau nicht mit in den Bus gestiegen war. Der Reiseleiter meldete sie bei der Polizeistation vor Ort als vermisst. Die österreichischen Bundespolizisten baten ihre deutschen Kollegen am Münchner Airport um Mithilfe. Trotz Suche am Airport blieb die Frau aber wie vom Erdboden verschluckt.

Ein herrenloses Gepäckstück lockt die Dame aus dem Versteck

Bis zu einem Polizei-Einsatz am nächsten Tag. Der Grund: Ein herrenloses Gepäckstück. Nachdem Sprengstoffspezialisten Entwarnung geben konnten, öffneten Bundesbeamte den Koffer und fanden darin einen britischen Reisepass. Sie ließen die Besitzerin des Gepäckstücks ausrufen. Erst nach nach wiederholtem Ausruf meldete sich eine ältere Dame beim Informationsschalter - es war die Vermisste!  

Als Bundespolizisten die Dame dort abholten, machte sie einen ziemlich verwirrten Eindruck, wusste nicht, wohin sie eigentlich genau wollte. Erst ein Rückruf bei den Kollegen in Tirol brachte die bayerischen Bundespolizisten weiter. Dort brachten sie die Telefonnummer des Reiseleiters in Erfahrung. Und der machte sich nach dem Anruf der Münchner Polizisten per Taxi auf den Weg ins Erdinger Moos, um seine Touristin abzuholen.

Wo sie die Nacht am Flughafen zugebracht hatte, war nicht zu erfahren. Mittlerweile ist die 63-Jährige wieder bei ihrer Reisegruppe - und die lassen sie auf dieser Reise hoffentlich nicht mehr aus den Augen!

 

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