"Ein Zeichen setzen" Unternehmer rettet Boris Beckers Erinnerungsstücke

Boris Becker hat wohl doch nicht alles verloren Foto: Markus Wissmann/ Shutterstock.com

Das Herz von Boris Becker muss geblutet haben, als seine Erinnerungsstücke - darunter auch Pokale und Trophäen - am Donnerstag versteigert worden sind. Doch nun die Wende: Ein Berliner Unternehmer hat mitgesteigert, um ein Zeichen zu setzen und sie der Tennislegende zurückzugeben.

 

Der Berliner Unternehmer Christian Krawinkel hat über die Hälfte der Erinnerungsstücke von Boris Becker (51) ersteigert - damit diese wieder in den Besitz des deutschen Tennis-Stars übergehen können. Krawinkel möchte mit dieser Aktion, bei der über 490.000 Euro geflossen sind, ein Zeichen setzen - gegen "die allgegenwärtige Bankenwillkür", heißt es in einem Statement.

Er habe selbst "entsprechende Erfahrung mit der Gier gewisser Finanzierungsinstitute sowie unseriösen Offerten dubioser Geldgeber" gemacht und betrachte es als "ungeheuerlich" wie mit dem Lebenswerk von Becker umgegangen werde. Insgesamt sind bei der Auktion über 760.000 Euro für Beckers Erinnerungsstücke wie Pokale, Uhren, Schuhe und Socken gezahlt worden.

Die Erinnerungsstücke, darunter auch der Bambi für den Wimbledon-Sieger "Mann des Jahres 1985", sollen Becker nun im Rahmen einer geordneten Finanzplanung wieder gegeben werden. Becker hatte zuvor in der "Bild am Sonntag" sein Entsetzen über die Auktion erklärt: "Bei dieser Versteigerung geht es nur darum, mir persönlich wehzutun, weil ich natürlich emotional an den Trophäen hänge".

 

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