Einen Monat nach Zulassung E-Scooter in München: Polizei und Stadt ziehen erstes Fazit

Seit einem Monat sind E-Scooter in Deutschland zugelassen - Polizei und Stadt ziehen nun ein erstes Fazit. Foto: Sven Hoppe/dpa

Einen Monat nach dem deutschlandweiten Start der E-Scooter zeigt sich die Stadt München zufrieden. Bislang gab es ein halbes Dutzend Unfälle, auch die Einhaltung der Promille-Grenzen ist ein Problem.

 

München - Seit dem deutschlandweiten Start der E-Tretroller vor etwa einem Monat hat es in München sechs Unfälle mit den neuen Fahrzeugen gegeben. Dabei wurden vier Menschen verletzt, drei davon schwer, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Nach Einschätzung eines Sprechers ist der Start der Tretroller in München trotzdem relativ gut verlaufen.

E-Scooter: Der Alkohol ist ein Problem

Zwar seien viele auf dem Gehweg unterwegs oder zu zweit auf einem Roller. Außerdem seien manche alkoholisiert. Alleine in der vergangenen Woche wurden von Donnerstagmorgen bis Freitagmorgen 24 Personen erwischt, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss E-Scooter fuhren. Im Schnitt erwischt die Polizei pro Tag rund 20 berauschte Scooter-Fahrer. Wer dabei erwischt wird, der setzt auch seinen Führerschein aufs Spiel.

Solche Verstöße kämen nach Einschätzung des Sprechers meist daher, dass viele die Regeln nicht kennen würden. Das versuche die Polizei nun mit Aufklärungsarbeit zu bekämpfen. Der Münchner Polizeisprecher ist optimistisch: "Es wird sich alles normalisieren und einspielen."

Wo Sie in München mit dem E-Scooter fahren dürfen und wo nicht, erfahren Sie hier. Alles, was es sonst noch zu den Elektro-Flitzern zu beachten gibt, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

 

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