Ehering als Erinnerungsstück Alexander Held: So helfen ihm Freunde nach Tod seiner Frau

Mit dieser traurigen Nachricht hatte beim Bayerischen Fernsehpreis niemand gerechnet. Alexander Held verkündete auf der Bühne den plötzlichen Tod seiner Frau Patricia. Über seine Trauer und wie sehr ihm sein Umfeld bei der Bewältigung der Tragödie hilft, spricht er im Interview.

 

München - Alexander Held (55, "Heute bin ich Blond") fühlt sich seiner Frau Patricia Gräfin Fugger auch nach ihrem tragischen, unerwarteten Tod immer noch sehr nahe. "Ich habe den Eindruck, dass ich gerade eine Ruhe habe, die nicht aus mir herauskommt, sondern die mir entgegengebracht und geschenkt wird", erzählte der Schauspieler im Interview mit der Zeitschrift "Bunte".

Allerdings erlebe er auch viele schlimme Momente. "Viele Dinge muss ich allein regeln, da kann mir keiner helfen. Aber ich merke gerade, was aufrichtige Freundschaft bedeutet." Sein Umfeld unterstütze ihn und passe gut auf ihn auf. "Dafür bin ich sehr dankbar", so Held auf die Frage, ob er das Alleinsein im Augenblick ertrage.

Es mache ihm auch nichts aus, sich in ihrem gemeinsamen Haus in den Tiroler Bergen aufzuhalten, in dem die 51-Jährige durch innere Blutungen so plötzlich verstarb. Da seine Frau ein sehr internationales Leben geführt habe, hätte sie nie ein Gefühl von Heimat entwickelt. "Doch unser Haus, in dem wir seit acht Jahren leben, ist der erste Ort, den sie als "Zuhause" bezeichnet hat. Deshalb ist es kein trauriger Ort für mich", erklärte der Schauspieler.

In dem dazugehörigen Garten werde er auch die Urne seiner Patricia bestatten lassen. "Patricia war keine begeisterte Friedhofsgängerin." Und der Garten biete ihm selbst eine viel bessere Möglichkeit, ihren Tod zu verarbeiten. Die Trauerfeier sei für Anfang August geplant, einen Tag vor dem Geburtstag der Gräfin. "Das ist bestimmt in ihrem Sinne. Und ich bin an ihrem Geburtstag nicht allein", so Held im "Bunte"-Interview.

Sobald er den Ehering seiner Frau aus der Autopsie zurückbekomme, werde er ihn als Erinnerungsstück bei sich tragen. Der Ring sei ein Unikat aus New York, wo die beiden 2005 geheiratet hatten. "Weil mir der Weißgoldring meiner Frau nicht passt, werde ich ihn vielleicht an einer Kette tragen."

 

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