Ehemaliges Zwangsarbeiterlager Freie Werkstätten und Ateliers unterstützen!

Mit der Zukunft des Geländes an der Ehrenbürgstraße beschäftigt sich ein Stadtratsantrag. Foto: Google Maps

Das Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers soll für die dort ansässigen Ateliers und Werkstätten und die Kinderfarm erhalten bleiben.  

 

Neuaubing - Mit der Zukunft des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers in der Neuaubinger Ehrenbürgstraße 9 beschätigt sich jetzt der Stadtrat.

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Josef Schmid hat die Stadt in einem Antrag aufgeordert den Verein Freie Ateliers & Werkstätten Ehrenbürgstraße 9 e.V. zu unterstützen.

In seinem Antrag fordert Schmid, dass dem Stadtrat wird ein Gesamtkonzept zur zukünftigen Nutzung des Geländes dargestellt wird. Dabei soll insbesondere auf die Vorschläge des Vereins in Zusammenarbeit mit der dort ansässigen Kinder- und Jugendfarm eingegangen werden.

Die Verwaltung soll dem Stadtrat außerdem darstellen, inwieweit eine städtische Bürgschaft im Rahmen des Immobilienerwerbs möglich ist.

Der Erhalt des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers sei bereits mehrfach im Stadtrat und den Medien behandelt worden, begründet Schmid seinen Vorstoß.

Seit über 25 Jahren hätten sich die ansässigen Künstler und Handwerker für den Erhalt und die Instandsetzung des Ensembles eingesetzt, teils mit finanziellen Aufwendungen oder auch durch Arbeitsleistungen.

Der Verein Freie Ateliers & Werkstätten habe nun ein Konzept zum Erwerb und Nutzung des Gesamtareals entwickelt. Das berücksichtige sowohl die Sanierung des Gebäudebestandes als auch die Erhaltung des Areals als Gedenkstätte.

Ebenso stelle die Form der jetzigen und zukünftigen Nutzung einen erheblichen und wünschenswerten Kontrast zum historischen Kontext dar.

Daher könne nur ein Gesamtkonzept in Kooperation zwischen der Stadt und den einzelnen Vertretern vor Ort eine für alle tragbare und nützliche Lösung bringen.

 

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