EHC Red Bull München EHC-Pleite: Pagé entdeckt Urlauber im Team

Der EHC red Bull München verlor gegen Schwenningen mit 5:6 nach Penaltyschießen. Foto: Rauchensteiner/AK

Der EHC Red Bull München kassiert gegen Schwenningen die dritte Heimpleite in Serie. Trainer Pierre Pagé sucht seine besten Spieler.

 

München -  Spannung war geboten, bei der 5:6-Niederlage nach Penaltyschießen des EHC Red Bull München gegen Aufsteiger Schwenningen. Es war die dritte Heimpleite in Serie. Der EHC war sogar schon 2:5 zurückgelegen (beide Tore Uli Maurer), hatte dann aber durch Nick Palmieri, Daniel Sparre und Yannic Seidenberg 36 Sekunden vor der Schlusssirene den 5:5-Ausgleich erzielt. im Penaltyschießen verlor man dann aber 5:6.

Hier einige Stimmen zum Spiel:

Nationalspieler Yannic Seidenberg: "Ich bin frustriert. Wir haben zwei Punkte verschenkt. Wir haben viel zu viele Scheibenverluste. Es kann nicht sein, dass wir daheim fünf Tore schießen und trotzdem nicht gewinnen. Wir müssen in der Defensive besser werden, vorne sieht es eigentlich schon ganz gut aus."

Pierre Pagé, Trainer des  EHC Red Bull München: "Wir waren motiviert, aber der Fokus war nicht da. Wir haben ein gutes Team, aber wo waren unsere besten Spieler? Das passiert bei Spielern, die gerade aus Nordamerika nach Europa kommen öfter, dass sie denken, wir machen hier Urlaub."

Schwenningen-Coach Stefan Mair: "Es war ein kurioses erstes Tor. Aber das ist Eishockey. München hat sehr gute Offensivspieler. Wir wissen, dass wir mit denen nicht mitspielen können, da werden wir abgeschossen. Wir müssen spielen, wie wir spielen, auch mal das Spiel zerstören und jeden Punkt mitnehmen, den wir kriegen können. Das haben wir getan."

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