EHC Red Bull München 2:3-Pleite in Krefeld

Nicht mehr so zufrieden: Trainer Pierre Pagé. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

 Nach dem Aufwärtstrend des letzten Wochenendes verspielt der EHC München in Krefeld eine 2:0-Führung und verliert 2:3.

 

München - So schnell kann ein Aufwärtstrend wieder gestoppt werden. Nach einem SUper-Super-Wochenende gegen Wolfsburg (2:1) und in Schwenningen (8:1) wähnte sich der EHC auf dem aufsteigenden Ast. Und das war er auch beim Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen - bis zur 46. Minute, dann ging's steil bergab.

Beim Debüt von Neu-Goalie Niklas Treutle, der eine starke Partie spielte und Stammtorhüter Jochen Reimer eine Auszeit gönnte, traf Nick Palmieri zur Führung (5.). Toni Ritter legte mit seinem vierten Saisontor kurz vor Drittel-Ende nach (20.), damit hat er bereits nach 20 Spielen doppelt so viele Treffer wie in der vergangenen Saison erzielt.

Im letzten Drittel verliesen den EHC am Ende dann Kraft und Konzentration. Nationalspieler Daniel Pietta traf zum Anschluss (46.), der Bann war gebrochen. Mark Voakes glich aus (50.) und eine gute Minute später gab der EHC das Spiel gänzlich aus der Hand.: Kevin Clark machte den 3:2-Sieg perfekt.

"Unsere Disziplinlosigkeit hat uns das Spiel gekostet. Wir haben unseren Job gemacht, aber die Schiedsrichter leider nicht immer", moserte Trainer Pierre Pagé.

 

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