EHC München Winkler: "Die nächsten Spiele werden sauschwer"

Christian Winkler, der Manager des EHC Red Bull München. Foto: sampics/Augenklick

Der EHC kämpft um den Einzug in die Playoffs – jetzt stehen die Wochen der Wahrheit an

 

MÜNCHEN Beim EHC schrillen die Alarmglocken. Nach der schwachen Vorstellung beim 0:1 in Straubing am Freitag hagelte es Kritik von den Verantwortlichen: „Wir haben es verpasst die Kontrolle zu übernehmen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir die nächsten engen Spiele gewinnen”, sagte Manager Christian Winkler. Trainer Pat Cortina wurde schon deutlicher: „Straubing hatte die drei Punkte mehr verdient. Wir müssen unser Kampflevel wieder anheben.”


Und zwar flott. Denn für den EHC kommt es auf die nächsten zwei Wochen an. Als erstes stehen drei Heimspiele an. Sonntag gegen Wolfsburg, Dienstag gegen Iserlohn und Freitag gegen Ingolstadt – entscheidende Tage!


Nach der Top-Mannschaft Ingolstadt sind auch die nächsten Spiele Pflichtsiege: In Augsburg und gegen Nürnberg muss der EHC wieder vorlegen. Denn an den letzten drei Spieltagen wartet mit Mannheim, Berlin und Hamburg die Top-Teams der DEL – Siege eher unwahrscheinlich. „Die nächsten beiden Spiele werden sauschwer. Aber es ist ja auch schön, dass es um viel geht. Schlimmer wäre es, wenn es jetzt schon vorbei wäre”, sagte Winkler.


Noch ist alles drin für den EHC, auf Platz sieben sind es nur vier Punkte Rückstand. Dazu kommen die vier Partien gegen die direkten Mitstreiter. „Es werden jetzt alle Partien Playoff-Charakter haben", sagte Winkler. Neben der Mannschaft baut der Manager im Schlussspurt auf die Fans: „Das war ja schon vor der Länderspielpause klasse, jetzt brauchen wir sie umso mehr.”


Denn auch Winkler weiß: War die Stimmung in der Halle schwach, zeigte auch der EHC nie sein wahres Gesicht. Die Folge: In sechs Partien in der Olympia-Eishalle gelang dem EHC nicht mehr als ein Treffer. Ein Unding für einen ernsthaften Anwärter auf die Playoffs. „Wir können jetzt schon von neun Punkten in den nächsten drei Heimspielen träumen, aber dann müssen wir auch bitte aufpassen, dass wir nicht ganz schnell wieder aufwachen.” Winkler mahnt zu höchster Konzentration. „Weil leichter wird es nicht mehr.” 

 

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