EHC München schwächelt enorm DEL-Meister taumelt: "Müssen das Münchner Gefühl zurückkriegen"

Identifikationsfigur: Konrad Abeltshauser vom EHC Red Bull München. Foto: imago/GEPA pictures

Der EHC München ist nach der nächsten Klatsche in der DEL konsterniert. Justin Shugg fordert: "Wir müssen unsere Aura wiederbekommen."

 

München/Bremerhaven - Das war eines Champions, speziell eines Triple-Meisters, der mit dem vierten Titel in Serie DEL-Geschichte schreiben will, nicht würdig. Der EHC Red Bull wurde beim 2:6 in Bremerhaven so richtig abgewatscht.

Nach dem 3:8, der zweithöchsten Niederlage der Vereins-Historie Ende September bei den Iserlohn Roosters, ist das bereits die zweite derbe Klatsche in dieser Saison für das Team von Don Jackson. In den letzten sieben Partien gingen die Red Bulls damit vier Mal als Verlierer vom Eis.

Konrad Abeltshauser vermisst das Vollgas

"Wir haben unsere vielleicht schlechtesten zwei Drittel der Saison gespielt. Wir waren auch nicht diszipliniert genug", sagte Stürmer Justin Shugg, der das zweite Münchner Tor erzielte (das andere Frank Mauer). "Wir müssen einfach böser, intensiver, schneller agieren. Wir müssen unsere Aura wiederbekommen, wir müssen dieses Münchner Gefühl zurückkriegen."

Von diesem Gefühl ist der EHC meilenweit entfernt. Nur 16 Punkte aus zehn Spielen, dazu bereits 30 Gegentore kassiert, da gehen die Alarmsirenen an. "Wir haben im zweiten Drittel einfach aufgehört, Eishockey zu spielen. Unser Push kam dann viel zu spät", sagte Münchens Nationalverteidiger Konrad Abeltshauser, der selber das 1:3 mitverschuldet hatte. "Wenn wir von Anfang an Vollgas geben und unser Spiel durchziehen, dann müssen wir auch auswärts in Bremerhaven gewinnen."

Als nächstes kommt die DEG nach München

Doch der EHC, der auf die Leistungsträger Michael Wolf, Mads Christensen und Trevor Parkes noch viele Wochen verzichten muss, spielt bisher in kaum einer Partie Vollgas.

Am Sonntag (16.30 Uhr) geht es dann am Oberwiesenfeld gegen die Düsseldorfer EG, das Überraschungsteam der DEL. "Der Gegner ist egal. Wir müssen jetzt ein Zeichen setzen", sagte Stürmer Andreas Eder, "wir müssen endlich anfangen, unser Eishockey zu spielen." Zeit wird’s.

 

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