Dümmer als die Polizei erlaubt Tankstellen-Randalierer sucht Komplizen auf Polizeiwache

Ein Mann wird in Handschellen abgeführt. (Symbolbild) Foto: dpa

Nachdem drei Jugendliche Hausverbot in einer Giesinger Tankstelle bekamen, randalierten sie und klauten Bier. Anschließend fielen sie nicht gerade durch intelligentes Verhalten auf. 

 

Giesing - Drei rabiate Jugendliche haben am Sonntagabend in einer Tankstelle in Obergiesing gewütet und es der Polizei nach ihrer Tat nicht sonderlich schwer gemacht, sie zu schnappen. Zuvor hatten sie vom 41-Jährigen Betreiber der Tankstelle Hausverbot bekommen, dieses missachtet und daraufhin einen handfesten Streit vom Zaun gebrochen. 

Randalierende Chaoten: Sachbeschädigung, Diebstahl und Körperverletzung

Die 16,17 und 19 Jahre alten Männer stießen einen Stehtisch um, zerstörten eine Vase und klauten Bier und Kaugummis. Als der Münchner Tankstellenbetreiber die Männer aufhalten wollte, schlug der 18-Jährige ihm mit der Faust ins Gesicht. Die herbeigerufene Polizei musste aber nicht lange nach den Tätern suchen.

Ungeschickt: Tatverdächtiger sucht auf Polizeiwache nach seinen Komplizen

Die eintreffenden Beamten konnten die beiden Älteren noch am Tatort festnehmen. Laut Polizeiangaben waren beide offensichtlich ziemlich betrunken. Auch der Jüngste im Bunde ging nicht sonderlich raffiniert vor, denn er ging selbständig in die Polizeiwache um sich nach dem Verbleib seiner Freunde zu erkundigen, wobei er vom Tankstellenbetreiber als dritter Tatverdächtiger identifiziert wurde.

Der 17- und 16-Jährige wurden später von der Polizeiinspektion 23 (Giesing) aus entlassen. Der 18-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Gegen ihn erging ein Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr.

 

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