Drei Münchner Routen AZ-Tipps: Kulturell unterwegs am Feiertag

Die AZ stellt Ihnen auf dieser Seite drei Routen vor, bei denen Sie sich Cafés, Ausstellungen und schöne Orte erlaufen können. Foto: Frank Mächler/dpa, Bayerisches Nationalmuseum, Florian Sanktjohanser/dpa

Raus am Feiertag: Die AZ führt Sie auf drei Routen durch die Stadt, von schönen Plätzen, über Cafés zu Ausstellungen.

 

München - Das Wetter macht uns derzeit zu schaffen. Richtig sonnig ist es nicht, richtig regnerisch auch nicht, wirklich warm will es nicht werden, aber so ganz kalt ist es dann auch wieder nicht. Ein Wetter, das sich nicht entscheiden will. Das bleibt uns nach einem eher mauen Mittwoch auch am freundlicheren Donnerstag erhalten.

Und was macht man, wenn das Wetter nicht weiß, was es will? Man legt sich nicht richtig fest. Bedeutet konkret: Man verbringt den Tag sowohl draußen als auch drinnen, immer schön im Wechsel eben. Die AZ stellt Ihnen auf dieser Seite drei Routen vor, bei denen Sie sich Cafés, Ausstellungen und schöne Orte erlaufen können.

Natürlich können Sie auch einfach nur spazieren gehen – oder gleich direkt in eine der Ausstellungen, die wir Ihnen hier ans Herz legen.

AZ-Tipps: Kulturell unterwegs am Feiertag

Die rote Tour im Westen legt den Fokus auf schöne Parks. So kommen Sie nicht nur am Botanischen Garten und dem Nymphenburger Schlosspark vorbei, sondern machen auch einen Abstecher durch den Hirschgarten und den Bavariapark.

Kunstliebhaber wählen die gelbe Tour. Sie beginnt am Königsplatz und führt durchs Museumsviertel. Hier können natürlich noch weitere Museen besucht werden als die Pinakothek der Moderne, die wir Ihnen an dieser Stelle ans Herz legen. Freunde barocker Kunstfertigkeit kommen dann am Schluss der Tour im Bayerischen Nationalmuseum auf ihre Kosten.

Der längste Spaziergang ist die blaue Route. Sie verläuft abwechslungsreich vom Friedhof zum Gärtnerplatztheater, wo es eine Führung gibt. Auch das Ende des Tages steht im Zeichen der Kunst: Als Abschluss des Tages empfehlen wir einen Besuch des Musicals "Amélie" im Werksviertel. Wer dort nur schauen will, wie sich das Viertel entwickelt, kann natürlich auch das tun.

Raus am Feiertag - die Parktour

Los geht's am Botanischen Garten (A). In der Winterhalle ist eine Ausstellung zur Obstvielfalt zu sehen ("Erntedank", im Garteneintritt von 6,50 Euro enthalten, 9-16.30 Uhr). Von dort können Sie hinüber zum Schloss Nymphenburg (B) schlendern, das Schloss selbst oder das Marstallmuseum besuchen (11,50 Euro, 9-18 Uhr).

Durch den Schlosspark können Sie bis zur Winfriedstraße, Ecke Wotanstraße gehen, von hier sind es über die Winfriedstraße nur wenige Minuten bis zum Hirschgarten (C) mit dem gleichnamigen Wirtshaus (10-0 Uhr). Wer noch mehr laufen möchte, kann sich nun den langen Teil des Spaziergangs vornehmen: Über die Arnulfstraße (D) - alternativ können Sie in die Tram 16 und 17 steigen und bis zur Hackerbrücke (E) fahren.

Die Brücke überqueren Sie nun – zusammen mit vielen Wiesn-Besuchern – und erreichen über die Holzapfelstraße, Schießstättstraße und die Heimeranstraße das Verkehrszentrum des Deutschen Museums (F). Unterwegs kann man in einem der vielen Cafés im Westend eine Pause machen. Im Museum selbst gibt's allerlei Fahrzeuge. (9-17 Uhr, 7 Euro).

Raus am Feiertag - die Kunsttour

Starten Sie am Königsplatz (A), wo Sie entweder gleich losgehen können oder den Tag zunächst mit einem Kaffee in der Staatlichen Antikensammlung beginnen (10 bis 17 Uhr, auch am Feiertag). Über die Gabelsbergerstraße (B) erreichen Sie die Pinakothek der Moderne (C), in deren Rotunde derzeit die Installation "Pendulum" des Münchner Künstlers Ingo Maurer zu sehen ist.

Besonders attraktiv ist dieser Zwischenstopp, da die Rotunde betreten werden kann, ohne, dass man Eintritt zahlen muss. Über den Oskar-von-Miller-Ring (D) können Sie weiter zum Hofgarten (E) gehen, links an der Staatskanzlei vorbei gelangen Sie zur Prinzregentenstraße (F).

Wie wäre es mit einem Drink in der Goldenen Bar im Haus der Kunst (10-2 Uhr)? Wenn nicht, gehen Sie weiter bis zum Bayerischen Nationalmuseum (G). Die Ausstellung "Barocker Luxus" (10 –17 Uhr, Eintritt 7 Euro inklusive Audio-Guide) lohnt sich.

Raus am Feiertag - die Spaziertour

Wenn Sie viel Zeit und Kraft in den Beinen haben, brechen Sie doch zu diesem ausgedehnten Spaziergang auf. Startpunkt ist der Alte Südliche Friedhof (A), ein Ort der Ruhe in der Innenstadt. Gleich in der Nähe locken Cafés wie das München 72 und die Aroma Kaffeebar (beide Pestalozzistraße) mit Heißgetränken.

Aber nicht zu lange verweilen, denn der nächste Stopp hat einen fixen Termin: Im Gärtnerplatztheater (B), das Sie über die Holzstraße und Klenzestraße erreichen, findet am 3. Oktober um 12 Uhr eine Führung durch die Räume vor und hinter der Bühne statt. Sie dauert eine Stunde, kostet 10 Euro, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie Tickets reservieren (Telefon 2185 1960).

Ihnen steht der Sinn mehr nach Kaffee? Dann folgen Sie der Corneliusstraße (C), um zur Isar zu gelangen und gehen zum Deutschen Museum (D), wo Sie sich die Sonderausstellung über die dunkle Bohne ansehen können (14 Euro, 9-17 Uhr). Nach der Fortbildung in Sachen Koffein beginnt der lange Spaziergang durch Haidhausen.

Dafür wechseln Sie die Isarseite und gehen am Fußgängerweg entlang, bis die Rosenheimer Straße zum Gasteig (E) ansteigt. Im Pizzesco (12–14.30 Uhr und 17–23 Uhr) oder im Gast im Gasteig (11-1 Uhr) können Sie, wenn Sie mögen, einen kleinen Snack zu sich nehmen. Dann geht es flott weiter durchs Viertel. Am Rosenheimer Platz wechseln Sie in die Weißenburger Straße (F), die Sie direkt zum Orleansplatz (G) führt.

Wagen Sie sich in den Untergrund und gehen jenseits der Gleise ins Werksviertel (H). Wenn es zeitlich passt: Im Werk 7 wird das Musical "Die fabelhafte Welt der Amélie" aufgeführt (Mi, 18.30 Uhr, Do 19.30 Uhr, ab 29,90 Euro). Ein netter Ausklang am Abend.

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