Drei Club-Niederlagen in Folge Ursachensuche nach der Pleitenserie

Ein Foto mit Symbolcharakter: Während Hoffenheims Sebastian Rudy (r.) über den Dingen steht, geht die Körperhaltung von Club-Spieler Hiroshi Kiyotake beim 1:2 am Samstag Richtung Boden. Foto: dpa

DIe "schlechteste Leistung in dieser Saison" endete am vergangenen Samstag mit einem 1:2 bei einer völlig überlegenen TSG aus Hoffenheim. Beim Club sucht man derweil nach den Gründen für die schwachen Vorstellungen der letzten Wochen.

 

Nürnberg - Am Dienstag begann beim 1. FC Nürnberg die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am kommenden Samstag (15.30 Uhr). Doch bevor es für die Jungs um Kapitän Raphael Schäfer auf den Trainingsplatz ging, stand erst einmal eine Aufarbeitung des katastrophalen Auftritts in Hoffenheim (1:2) auf dem Programm der Club-Akteure.

"Heute haben wir uns mit den Trainern eine lange Analyse auf Video angeschaut", verrät Per Nilsson. "Wir wissen ja selbst, dass das nicht gut war."

Verdaut hat man beim 1. FC Nürnberg die drei Pleiten in Serie gegen den FC Bayern München (0:4), die SpVgg Greuther Fürth (0:1) und die TSG Hoffenheim immer noch nicht. "Dass wir die letzten drei Spiele verlieren, damit habe ich persönlich nicht gerechnet", gesteht Nilsson. "Gegen Bayern kannst du verlieren. Im Derby gegen Fürth waren wir, was auch die Statistik sagt, nicht die schlechtere Mannschaft. Aber speziell gegen Hoffenheim haben wir unsere schlechteste Saisonleistung gebracht."

Der Hauptgrund für die drei Niederlagen am Stück ist für den Abwehrspieler klar. "In den letzten Spielen, vielleicht auch schon vor dem Bayern-Spiel, haben wir irgendwie unsere mannschaftliche Geschlossenheit verloren", analysiert der 30- Jährige. "Und die ist für uns einfach unfassbar wichtig. Wir hatten vielleicht zu viele Einzelaktionen. Egal, ob in der Verteidigung, dem Mittelfeld oder dem Angriff. Um wieder Erfolg zu haben, müssen wir wieder diese Geschlossenheit finden."

Die Suche danach hat am heutigen Dienstag begonnen. Bleiben noch gut vier Tage, um die Geschlossenheit irgendwo am Valznerweiher zu finden.

 

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