Doppelmord in Portugal Algarve-Mord: Urteil am Montag

Gunnar D. (li) soll an der Algarve seine Geliebte ertränkt und das gemeinsame Kind getötet haben. Foto: Polizei

Sechs Monate dauerte der Prozess um den Doppelmord an einer Mutter und ihrer kleinen Tochter: Am Montag fällt das Urteil gegen den Geliebten und Vater.

München - Im Prozess um den Doppelmord in Portugal soll am Montag das Urteil vor dem Landgericht München fallen. Die Schwurgerichtskammer hatte seit Mitte März gegen einen 45 Jahre alten Münchner verhandelt, dem die Staatsanwaltschaft Mord an seiner Ex-Geliebten und der gemeinsamen Tochter vorwirft. Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte lebenslang in Haft, die Verteidigung plädiert auf Freispruch.

Den Ermittlern zufolge tötete der gelernte Fluggerätebauer die Frau und das eineinhalb Jahre alte Mädchen während eines Urlaubs in Portugal im Juli 2010. Er habe keinen Unterhalt für das gemeinsame Kind zahlen und die Affäre mit der aus Angola stammenden Frau vor seiner langjährigen Lebensgefährtin verheimlichen wollen, heißt es zum mutmaßlichen Tatmotiv. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe unter Tränen zurückgewiesen.

 
 

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