Dominanz des FC Bayern Liga-Langeweile? Effenberg plädiert für neuen Modus

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg hat sich über einen neuen Bundesliga-Modus Gedanken gemacht. Foto: imago/Jan Hübner

Langeweile pur in der Bundesliga: Branchenführer FC Bayern ist der Konkurrenz enteilt, der Zweite Bayer Leverkusen liegt 18 Punkte zurück. Ex-Bayern-Kapitän Stefan Effenberg schlägt daher einen neuen Modus vor - der auf zwei Gruppen basiert.    

 

München - Der FC Bayern kann bereits seine Meisterfeier planen, fraglich ist nur noch, wann genau sie steigt. Damit es im deutschen Fußball nicht weiter so eintönig zugeht, plädiert Stefan Effenberg für einen neuen Bundesliga-Modus.

"Das macht wirklich keinen Spaß mehr. Ich bin der Meinung, dass etwas passieren muss. Der Fußball verändert sich rasend schnell", schrieb der einstige Kapitän des FC Bayern in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal t-online.de.

"Ob Videobeweis oder sogar eine Winter-WM in Katar - warum also nicht auch ein neuer Modus in der Bundesliga, der an den Abläufen nicht viel ändert? Die Spannung würde zurückkommen und damit auch die Attraktivität. Die Bundesliga sollte darüber nachdenken", sagfe der 35-fache Nationalspieler.

Der Effe-Modus: Zwei Gruppen zu neun Vereinen

Das Modell des 49-Jährigen sieht demnach wie folgt aus. "Die Bundesliga wird in zwei Gruppen à neun Vereine eingeteilt (Gruppe A und B) - und diese Gruppen werden vor der Saison im Juni oder Juli ausgelost. Jeder spielt in seiner Gruppe gegen jeden, es gibt ein Hin- und ein Rückspiel."

Jede Mannschaft absolviere auf diese Weise 16 Spiele bis Weihnachten, jeder Klub habe einmal spielfrei. Den Spielplan koordiniere nach wie vor die DFL, um auf Hochsicherheitsspiele und weitere Einflüsse reagieren zu können. Die Drei-Punkte-Regel werde beibehalten.

Effenberg: Winterpause abschaffen

Effenberg weiter: "Die Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier aus den beiden Gruppen qualifizieren sich ebenso für Gruppe 1 wie der bessere Gruppenfünfte aus Gruppe A und B. In dieser Gruppe werden von Januar bis Mai der deutsche Meister sowie die Europapokalteilnehmer ausgespielt. Die Teams auf den Plätzen sechs bis neun sowie der schwächere Gruppenfünfte aus Gruppe A und B kommen in Gruppe II, die von Januar bis Mai zwei Absteiger sowie einen Relegations-Teilnehmer ausspielt."

Die Gruppen I und II sollen bei null Punkten und null Toren beginnen. Die Winterpause wird abgeschafft, die zweite Saisonhälfte beginnt am ersten Wochenende nach Neujahr, so Effenberg.

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