Djordje Rakic Lobende Worte und schmerzende Muskeln

Der Einsatz stimmt: Djordje Rakic Foto: sampics/Augenklick

Während seiner langen Wartezeit auf ein Tor kommen lobende Trainerworte für Djordje Rakic gerade recht. Eine neue Verletzung passt ihm dagegen gar nicht.

 

MÜNCHEN – Freilich werden auch bei den Löwen die Stürmer an ihren Toren gemessen. Doch es ist nicht so, dass ihre Fans nur darauf achten, wer die Tore schießt – und wer nicht. Als Djordje Rakic nach einem weiteren Spiel ohne Treffer nun den Trainingsplatz betrat, rief ihm ein Fan zu: „Sauber, Djordje. Gutes Spiel, jetzt fehlt nur noch ein Tor!“

Der Serbe hat zwar schon seit dem vierten Spieltag kein Tor mehr geschossen, und für einen ambitionierten Stürmer wie ihn ist das natürlich eine fürchterliche Bilanz, dennoch wusste der 25-Jährige zuletzt mit energischem Kampfgeist zu überzeugen. "Djordje hat gut gearbeitet", lobte Trainer Reiner Maurer den Stürmer, der ob seiner Flaute selbst seit vielen Wochen keine Kommentare mehr abgeben möchte. "Leider hat er in Berlin seine Chancen nicht genutzt. Da fehlt ihm natürlich die Sicherheit. Aber er hat sich sehr gut reingehängt."

Dennoch steht hinter seinem Einsatz am Freitag gegen Oberhausen ein großes Fragezeichen. Zum einen, weil der bei Union gesperrte Benny Lauth ins Team zurückkehrt. Und zum anderen, weil er am Dienstag das Training aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkelbereich abbrechen musste. "Das ist eine alte Geschichte bei ihm", erklärte Maurer. "Ich denke, das wird nicht so schlimm sein. Sollte er am Freitag zur Verfügung stehen, könnten wir in der Offensive aus dem Vollen schöpfen."

 

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