Direkt vor der Polizeiwache Heftiger Widerstand: Frau (61) tritt Polizistin in Klinik

, aktualisiert am 23.06.2020 - 11:56 Uhr
Die 61-Jährige trat der Beamtin heftig gegen Bein und Knie. Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Eine Polizistin musste sich am Montag nach einem Einsatz in einem Krankenhaus behandeln lassen, nachdem ihr eine 61-Jährige gegen Unterschenkel und Knie getreten hatte.

 

Bogenhausen - Dieser Einsatz war schmerzhaft: Eine 23-jährige Polizistin ist am Montag von einer renitenten Münchnerin (61) mit Tritten schwer an Bein und Knie verletzt worden. Die Beamtin musste in einer Klinik versorgt werden.

Zusammen mit einem Kollegen war die junge Polizistin wegen eines Hausfriedensbruchs in die Possartstraße gerufen worden. Dort hatte sich die 61-Jährige unrechtmäßig in einem Haus aufgehalten.

Frau leistet massiven Widerstand gegen Polizei

Die Polizisten sprachen ihr einen Platzverweis aus. Da die Frau diesem aber wiederholt nicht nachging und sich nicht aus dem Wohnanwesen entfernte, wurde sie vor Ort zunächst in Polizeigewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion 22 gebracht.

Nach dem Aussteigen vor der Dienststelle leistete die 61-Jährige der Polizei zufolge zunächst "passiv Widerstand", indem sie sich zu Boden fallen ließ. Aufgrund ihres renitenten Verhaltens forderten die beiden Polizisten mehrere Kollegen aus der Polizeiinspektion zur Unterstützung an. Als der 61-Jährigen schließlich durch zwei Beamte aufgeholfen wurde, trat sie der 23-jährigen Polizistin unvermittelt gegen den Unterschenkel und das Knie und verletzte diese dadurch schwer.

Polizistin muss in Klinik behandelt werden

Auch als sie anschließend gefesselt wurde, leistete die 61-Jährige weiterhin erheblichen Widerstand und versuchte erneut, weitere Polizisten mit Fußtritten zu verletzen. Aufgrund ihres aggressiven und fremdgefährdenden Verhaltens wurde die Münchnerin in einem Krankenhaus untergebracht. Die 23-jährige Beamtin wurde nach dem Einsatz ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gegen die 61-Jährige wurde Anzeige wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung erstattet. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen in der Sache aufgenommen.

 

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