Digitaler Datenschutz Das Recht auf Vergessen

Datenschutz im Internet: Ein viel diskutiertes Thema, dass durch das ungefragte Einführen der Timeline von Facebook neuen Aufwind erhält. Am Dienstag ist "Tag der Internet-Sicherheit" und es stellt sich die Frage: Gibt es ein Recht auf Vergessen im Social Web? 

München - Datenschutz im Internet: Ein viel diskutiertes Thema, dass durch das ungefragte Einführen der Timeline von Facebook neuen Aufwind erhält. Am Dienstag ist  der "Tag der Internet-Sicherheit". Der Aktionstag ist von der EU-Kommission initiiert und geht zurück auf eine neue, erst letzte Woche von der EU-Justizkommissarin Viviane Reding in Brüssel vorgestellten EU-Datenschutznovelle. Ein Aspekt der Datenschutzreform ist quasi das "Recht vergessen zu werden". Das soll unter anderem die Möglichkeit bieten, Einträge aus sozialen Netzwerken komplett löschen zu lassen. Doch wie soll das im digitalen Alltag umgesetzt werden? Das bleibt zunächst unklar. Es gilt also weiterhin: Vorsorge bleibt besser als Nachsicht. Deshalb rät der Münchner Spezialist für Online Reputation, Reputeer, Verbrauchern, sich nicht auf gesetzliche Regelungen zu verlassen, sondern einen verantwortungsvollen Umgang mit Einträgen, insbesondere in sozialen Netzwerken zu pflegen. Denn: "Sobald Internetnutzer explizit eine Einwilligung zur Speicherung, Nutzung oder Weiterverarbeitung ihrer Daten geben – zum Beispiel wenn sie bestimmte Dienste wie Facebook nutzen - können auch Gesetze die Privatsphäre nicht mehr schützen", ist Melanie Vogelbacher, reputeer-Geschäftsführerin, überzeugt. Allein von der technologischen Seite aus betrachtet, sei ein Vergessen nicht möglich. Ins Internet freigelassene Daten würden im Zweifelsfall immer irgendwo gespeichert. Einträge und Bilder im Social Web könnten jederzeit von anderen Mitgliedern kopiert und weiterverbreitet werden. Zudem würden die Daten auch nach einer vermeintlichen Löschung auf den Servern der Website-Betreiber verbleiben. Die Beratungsagentur gibt Nutzern deshalb fünf grundlegende Verhaltensregeln im Umgang mit Daten auf sozialen Netzwerken, um das "Recht auf Vergessen" gar nicht erst in Anspruch nehmen zu müssen:

 
 

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