"Die Welt zum Besseren verändert" Gorbatschow erhält Strauß-Preis in München

CSU-Chef Horst Seehofer bezeichnete Gorbatschow bei dem Festakt als „Freund der Deutschen“ und „einen Staatsmann, der eine historische Mission mit echter persönlicher Leidenschaft verfolgt“ habe. Foto: dapd

Der frühere sowjetische Staatspräsident Michail Gorbatschow ist am Samstag in München mit dem Franz-Josef-Strauß- Preis der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet worden.

 

München –  Der Stiftungsvorsitzende Hans Zehetmair bezeichnete den 80-Jährigen als „einen Mann, der die Welt fundamental zum Besseren verändert hat“. Gorbatschow wurde als „hervorragender Staatsmann des 20. Jahrhunderts“ für seine Verdienste beim Fall des Eisernen Vorhangs und bei der deutschen Wiedervereinigung gewürdigt. Der Strauß-Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und ging bisher unter anderem an Altkanzler Helmut Kohl und den ehemaligen US-Präsidenten George Bush senior.

Die Hanns-Seidel-Stiftung reiht sich mit der Ehrung in die lange Liste von Institutionen ein, die Gorbatschow Preise verliehen haben. Höchste Auszeichnung war der Friedensnobelpreis im Jahr 1990. CSU-Chef Horst Seehofer bezeichnete Gorbatschow bei dem Festakt als „Freund der Deutschen“ und „einen Staatsmann, der eine historische Mission mit echter persönlicher Leidenschaft verfolgt“ habe.

 

0 Kommentare