Die Schauspielerin über die Filmindustrie Keira Knightley vermeidet Gedanken über ihr Aussehen

Keira Knightley kann sich sehen lassen - sie selbst vermeidet den Blick in den Spiegel - sie will nicht über ihr Aussehen nachdenken. Foto: dpa

Keira Knightley ist überzeugt, dass das Aussehen ausschlaggebend dafür ist, welche Rollen man als Schauspielerin ergattert und welches Image man hat.

 

Los Angeles - Keira Knightley macht sich keine Gedanken darüber, wie sie aussieht. Die 29-jährige Schauspielerin wird häufig als eine der kultigsten Britinnen bezeichnet. Knightleys markante Wangenknochen und ihr Schmollmund sind legendär. Sie selbst schenkt dem Thema 'Erscheinung' nur Aufmerksamkeit, wenn die Gefahr besteht, dass es sie Filmrollen kosten könnte.

Im Interview mit dem französischen 'Madame Figaro'-Magazin verrät sie: "Ich denke niemals über Schönheit nach. Vermeintlich hübsch zu sein ist ein zweischneidiges Schwert: dein Aussehen ermöglicht dir bestimmte Rollen, aber das disqualifiziert dich für andere. So funktioniert die Industrie.

Die schlanke Schönheit ist mit James Righton verheiratet. Sie behauptet, so ein burschikoses junges Mädchen gewesen zu sein, dass sie niemals einen Rock trug oder sich für Make-Up interessierte. Sie erinnert sich: "Ich war so burschikos... Ich habe noch nicht mal ein Kleid oder einen Rock getragen, bis ich 14 war. Dann habe ich angefangen mit Make-Up zu experimentieren, sobald es mir erlaubt wurde. Es hat Spaß gemacht, sein Aussehen als Teenager zu verändern. Später willst du dann verführerisch auf die Leute wirken und manchmal auch auf Jungs."

Die 'Abbitte'-Darstellerin ist das aktuelle Gesicht des 'Coco Mademoiselle'-Duftes von Chanel. Sie genießt es, für die Kameras eine dramatische Show abzuliefern. Auf die Frage, wie man wie Knightley werde, antwortet sie: "Mit Hilfe von Make-Up, gutem Licht und Couture-Kleidern. Ich spiele eine Rolle und repräsentiere, was die Leute von mir erwarten. Aber, das ist Teil meines Jobs. Dich zu verändern, ist auch Teil des Schauspiel-Berufs. Auf der einen Seite ist da das öffentliche Bild von mir und auf der anderen stehe ich als private Person."

 

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