Die Queen soll toben Stolpert Prinz Andrew über seinen kriminellen Freund Jeffrey Epstein?

Königin Elisabeth II. mit ihrem Sohn Prinz Andrew. Foto: imago images/Matrix

Der US-Milliardär Jeffrey Epstein soll minderjährige Frauen missbraucht und zur Prostitution gezwungen haben. Stolpert auch Prinz Andrew über den kriminellen Freund? Die Queen soll toben.

 
  • "Ich kenne Jeff seit 15 Jahren. Ein fantastischer Kerl. Man kann viel Spaß mit ihm haben. Es wird sogar von ihm gesagt, dass er schöne Frauen genauso gerne mag wie ich, und viele davon sind jüngeren Alters. Keine Frage – Jeffrey genießt sein Gesellschaftsleben." Donald Trump 2002 im "New York Magazine"

Jeff Epstein soll Mädchen missbraucht haben

Was jahrelang vertuscht und gedeckt wurde, geht plötzlich schnell. Als Jeffrey "Jeff" Epstein (66), Investmentbanker und Milliardär, am 6. Juli in New Jersey aus seinem Privatjet steigt, wird er festgenommen. Nach dem Urlaub in Frankreich geht es nun ins New Yorker Gefängnis. Aufenthaltsdauer? Bis zu 45 Jahre drohen ihm bei einer Verurteilung.

Gerade wollte er auf Kaution raus (bis zu 89 Millionen Dollar bot Epstein an), doch der Richter blieb am vergangenen Donnerstag hart. Er sei zu reich – und das Fluchtrisiko zu hoch (zwei Privatjets, gefälschte Ausweise, Unmengen an Bargeld in der New Yorker 40-Zimmer-Villa).

Dass Jeffrey Epstein nicht bekommt, was er will, dürfte für ihn unangenehm und ungewohnt sein. Jahrzehntelang hat er Leute bezahlt (vielleicht sogar erpresst), nach seiner Pfeife zu tanzen. Darunter Superreiche und Supereinflussreiche.

Sein Flugzeug heißt "Lolita Express", sein Anwesen "Insel der Orgien"

Die sich nun natürlich ausdrücklich distanzieren vom einstigen Kumpel, der zwischen 2002 und 2005 Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht haben soll. Außerdem soll Epstein sie gezwungen haben, weitere Opfer zu rekrutieren, die er auch an Freunde und Bekannte weitervermittelt haben soll. Eines seiner Privatflugzeuge wird inoffiziell "Lolita Express" genannt, sein Anwesen in Miami als "Insel der Orgien".

Epstein bestreitet alle Vorwürfe und plädiert auf nicht schuldig. Anders als 2007. Schon damals hatten über 50 Frauen den bestens vernetzten Society-Liebling wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Doch er entging einem Prozess, indem er sich schuldig bekannte und einen Deal mit der Staatsanwaltschaft auf Bundesebene einging. Unter ungewöhnlich milden Haftbedingungen musste Epstein nur 13 Monate einsitzen, wobei er täglich zwölf Stunden Freigang hatte. Verantwortlich für die außergerichtliche Einigung war Alexander Acosta, der spätere US-Arbeitsminister von Präsident Donald Trump, der keine Woche nach der Festnahme Epsteins seinen Rücktritt verkündet hat.

Der (tiefe) Fall Epstein wirft viele Fragen auf. Vor allem diese: Wer stolpert noch über seinen einstigen Freund? Ex-Präsident Bill Clinton soll mehr als 20 Reisen mit Epsteins Privatjet unternommen haben, sagte nun aber, er wisse nichts über die "schrecklichen Verbrechen". Unterwäsche-Milliardär Leslie Wexner (Victoria’s Secret) und Filmemacher Woody Allen sollen auch zu seinem Freundeskreis zählen.

Mit Präsident Trump (Epstein hatte ihm Melania einst vorgestellt) soll es zum Bruch gekommen sein, als Trump ihn aus seinem Golf-Club Mar-a-Lago in Florida werfen ließ, weil er ein Mädchen sexuell belästigt haben soll.

Queen-Sohn Prinz Andrew in Missbrauchsskandal verwickelt

Pikant ist dieser Name, der im Kontext mit dem Skandal auftaucht: Prinz Andrew (59), zweitjüngster Sohn der britischen Königin Elizabeth II. (93) und Ex-Mann von Sarah Ferguson, soll 2001 ein minderjähriges Mädchen (damals 17) von Epstein zum Sex "ausgeliehen" bekommen haben, so steht es in den Akten. Die heute 35-jährige Virginia G. sagte aus, sie habe auf Druck von Epstein mit dem Prinzen geschlafen.

Das Problem: Sex mit Minderjährigen ist in den USA eine Straftat und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft.

Der Palast wies die Vorwürfe zurück: "Der Herzog von York hatte nie sexuellen Kontakt mit Virginia G.." Trotzdem soll das FBI ihn verhören wollen. Die Queen tobe bereits hinter den Schloss-Kulissen. Ein Insider: "Ihre Majestät fürchtet, die Monarchie könnte nicht überleben, wenn der Skandal hochkocht."

 

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